Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Serie 50 wird Stück für Stück ersetzt:


23.05.1986 - 

Prime mit neuen 32-Bit-Superminis

WIESBADEN (pi) - Zwei neue 92-Bit-Minis hat die Prime Computer GmbH in Wiesbaden letzt für ihre Serie 50 angekündigt. Es handelt sich dabei um die Modelle 9955 Il und 9755, die die Systeme 9955 und 9750 ersetzen sollen.

Die neuen Rechner, mit denen Prime jetzt fast alle Modelle der Serie 50 ausgetauscht hat, bieten Herstellerangaben zufolge bis zu 25 Prozent (bei der 9955 II) beziehungsweise 48 Prozent (9755) mehr Leistung als deren Vorgänger. Bei der 9955 II - nach Prime-Angaben das jetzige Spitzenmodell der Serie 50 - handelt es sich um eine Maschine mit einer Verarbeitungsleistung von fünf Millionen Instruktionen pro Sekunde (Mips), deren Hauptspeicherkapazität auf nunmehr 32 MB gegenüber der 9955 verdoppelt wurde. Die Zugriffszeit auf den Hauptspeicher konnte von bisher 58 auf 46 Nanosekunden gesenkt werden; der gesamte Hauptspeicher befindet sich jetzt auf maximal vier Platinen. Wie das Vorgängermodell verfügt die 9955 II auch über ein 64-KB-Cache-Memory, wobei die Zugriffszeit hier mit 32 Nanosekunden angegeben wird. 254 anschließbare Bildschirmterminals sollen bis zu 255 aktive Prozesse unterstützen. Durch die schnellere interne Zykluszeit sei die 9955 in der Lage, suspendierte Prozesse in eineinhalb Mikrosekunden wieder zu aktivieren. Beim Prozeßwechsel mit Laden aus dem Hauptspeicherbereich werden 5,8 Millisekunden aufgewendet.

Kapazitäten bei der 9755 auf 16 MB erweitert

Bei dem Modell 9755 will Prime eigenen Angaben zufolge ihr Vorgängermodell 9750 ersetzen. Die Hauptspeicherkapazität wurde bei diesem System von 12 auf 16 MB vergrößert, bei gleichzeitiger Senkung der Zugriffszeit von 105 auf 84 Nanosekunden. Die Zugriffszeit auf das Cache-Memory gibt das Unternehmen mit 40 Nanosekunden an. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit der 9755 liegt bei 3,4 Mips; die I/O-Übertragungsrate konnte laut Prime auf 9 MB pro Sekunde erhöht werden. Die Preise für die neuen Modelle beginnen bei der Einstiegsversion mit 8 MB Hauptspeicher, 496 MB Plattenspeicher, einem Streamer-Tape und 10 Bildschirmen bei 730 000 Mark für die 9755. Den Preis für die 9955 II mit 16 MB Hauptspeicher und der ansonsten gleichen Konfiguration wie bei der 9755 gibt Prime mit 1,08 Millionen Mark an.

4735-Subsystem mit 512-KB-Disk-Cache-Speicher

Parallel dazu hat das Wiesbadener Unternehmen ein neues Plattenspeicher-Subsystem angekündigt: Das System 4735 besteht aus einem neuen 496-MB-Plattenspeicher und einer intelligenten Steuereinheit und ist an alle FCC-Rechnerraum-Modelle der Serie 50 anschließbar. Die Übertragungsrate konnte laut Prime bei diesem System auf 1,8 MB pro Sekunde gesteigert werden; die Suchzeit wird mit maximal 45 Millisekunden angegeben. Der intelligente Disk-Controller verfügt ferner über einen eigenen Mikroprozessor, bietet den Zugriff auf einen 512-KB-Disk-Cache-Speicher und unterstützt bis zu vier Plattenlaufwerke. Der Preis für das ab sofort lieferbare System beträgt etwa 69 000 Mark.