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22.01.1988

Prime will Vorstand von Computervision stürzen

NATICK (IDG)- Mit Tricks und harten Bandagen bekämpfen sich die Manager der Computervision Corp. (CV) und der Prime Computer Inc. Nach der Ankündigung von CV-President Bob Gabler er wolle seinem Gegenspieler die Suppe mit einem "poison-pill plan" versalzen, also mittels juristischer Kniffe den Erwerb von mehr als 20 Prozent der Aktien zu einem aussichtslosen Unterfangen machen, versucht Prime-Chef Joe Henson nun auf Umwegen, die Kontrolle über das CAD/CAM-Unternehmen zu gewinnen.

Henson wandte sich an verkaufswillige Aktionäre. Sie sollen ihm ihre Stimmrechte übertragen, damit er das Board of Directors absetzen und mit eigenen Leuten bestücken kann. Dann nämlich könnte der Prime-Boß selbst die Anti-Übernahme-Maßnahmen widerrufen, ohne das 20-Prozent Limit überschreiten zu müssen. Zusätzlich erhöhte Henson das Angebot an die Aktionäre von 13,50 auf 15 Dollar pro Stück, was auf einen Gesamtkaufpreis von 435 Millionen Dollar für das Unternehmen hinauslaufen würde.