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28.06.1996 - 

Geografische Informationssysteme

Privatisierung bringt Wachstumschancen

Einen Sättigungspunkt stellen die Analysten von Frost & Sullivan, London, vor allem in den traditionellen GIS-Märkten wie Gemeindeverwaltung, Regierungsbehörden und Versorgungsunternehmen fest. Die Hersteller konzentrierten sich deshalb zunehmend auf kommerzielle Anwender, die bislang nur wenig Interesse an dieser Technik und ihren Möglichkeiten gezeigt hätten. Mit der neuen Klientel findet auch ein Wechsel bei der Systemplattform statt. Wird im Behördenumfeld vielfach noch Unix eingesetzt, so arbeitet der ins Auge gefaßte Finanzsektor mit Büroanwendungen auf Windows- Basis. Als besonders lukrativer GIS-Markt wird das Versicherungswesen bezeichnet.

Das europäische GIS-Marktvolumen des vergangenen Jahres schätzt Frost & Sullivan auf einen Wert von 431 Millionen Dollar, von denen jeweils etwa die Hälfte auf Software und Dienstleistungen entfallen. Mit einem Anteil von 30,6 Prozent führte Deutschland den Markt an, gefolgt von Großbritannien (20,8 Prozent) und Frankreich (13 Prozent). Zur Jahrtausendwende sollen über eine Milliarde Dollar umgesetzt werden, wobei als wesentlicher Wachstumsfaktor die erwartete Privatisierung der europäischen Versorgungsunternehmen genannt wird.