Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

13.05.2005

Privatkunden können Sicherheit abonnieren

Als bezahlte Dienstleistung will Microsoft den Zustand von PCs überwachen.

"Windows Onecare" (http://www.microsoft.com/windows/onecare/default.mspx) ist dazu gedacht, die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der PCs von Heimanwendern zu verbessern. Der Service soll sich gegen eine jährlich zu entrichtende Gebühr abonnieren lassen. Wie hoch dieser Betrag sein wird, steht noch nicht fest. Als Gegenleistung bie- tet Microsoft automatischen Schutz, Wartung und Performance-Tuning.

Als "großen Vorstoß in den Bemühungen, die Rechner von Konsumenten auf möglichst einfache Weise ‘gesund’ zu halten", sieht Ryan Hamlin, General Manager der Technology Care und Safety Group, die Ankündigung. Onecare soll wichtige Sicherheitsfragen aufgreifen, aber auch den generellen Zustand des Rechners überwachen. Im Einzelnen gehören dazu Funktionen wie das Verwalten digitaler Inhalte, Schutz vor externen Gefahren, Hilfe bei Leistungsproblemen oder das Sichern und Wiederherstellen von Daten. Im Hinblick auf Sicherheit nennt der Hersteller automatische Antivirus- und Anti-Spyware-Updates sowie Firewall-Services als Bestandteile von Onecare.

Beim Virenschutz sollen interessanterweise keine Lösungen von Drittherstellern zum Einsatz kommen, sondern Technik, die Microsoft im Zuge der Akquisition des Herstellers Gecad übernommen hat. Zu den Wartungsaufgaben zählen das regelmäßige Aufräumen und Defragmentieren der Festplatte. Wie die Backup-Dienste genau aussehen werden, ob beispielsweise Online-Speicherplatz dazu genutzt werden soll, ist noch unklar.

Sämtliche Einstellungen sollen von einer zentralen Stelle aus zu erledigen sein, der momentane Gesamtzustand des Rechners wird dem Anwender dann mittels eines farbigen Buttons in der Task-Leiste von Windows angezeigt.

Microsoft will Onecare im Rahmen eines Testprogramms zunächst 60 000 Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Gegen Jahresende sollen dann externe Interessenten die Gelegenheit bekommen, an den Betatests teilzunehmen. Nach Angaben eines Microsoft-Sprechers soll der Service auch hierzulande angeboten werden - wann, ist noch ungewiss. (ave)