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07.02.2003 - 

Solides Wachstum im deutschen Markt

Privatnutzer kaufen wieder mehr PCs

MÜNCHEN (CW) - Im vierten Quartal 2002 konnte der deutsche PC-Markt um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen. Gewinner war der Anbieter Medion, der von einer starken Nachfrage im Consumer-Bereich profitierte.

Über Tiefpreiskampagnen bei Aldi und anderen Supermarktketten ist es Medion im Schlussquartal 2002 erstmals gelungen, die Spitzenposition im deutschen PC-Markt zu erringen. Laut Gartner-Tochter Dataquest verkaufte der Essener Elektronikkonzern in den Monaten Oktober, November und Dezember hierzulande mehr als 470000 PCs und steigerte damit seinen Marktanteil auf 21,5 Prozent. Der bisherige Branchenprimus Fujitsu-Siemens, der auf Discount-Preise in der Vorweihnachtszeit weitgehend verzichtet hatte, setzte nur etwa 371000 Rechner ab und fiel mit einem Marktanteil von 16,9 Prozent auf Platz zwei zurück.

FSC und HP verlieren

Erhebliche Einbußen verzeichnete auch Hewlett-Packard (HP). Die Absatzzahlen des Konzerns brachen im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Drittel auf 192000 PCs ein und reichen damit nur noch für einen Marktanteil von 8,8 Prozent sowie wiederum den dritten Platz. Dell verbuchte hingegen einen Anstieg um knapp neun Prozent auf 130000 PCs und konnte mit einem Marktanteil von 5,9 Prozent seinen vierten Platz vor Acer (5,8 Prozent) behaupten. Letztere Company legte ein stattliches Wachstum von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum hin.

Insgesamt entwickelte sich der heimische Markt im vierten Quartal solide. Das Wachstum belief sich auf 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf nun insgesamt knapp 2,2 Millionen Geräte. Laut Dataquest stieg die Nachfrage von Geschäftskunden um 0,8 Prozent, bei Privatnutzern sogar um 14 Prozent. Im Gesamtjahr 2002 wurde ein Zuwachs von 2,6 Prozent gegenüber 2001 verzeichnet. (ajf)