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23.01.1998 - 

Componentware

Pro und Contra

Die wesentlichen Vorteile von Componentware liegen auf der Hand:

-Es handelt sich um einen pragmatischen Ansatz. Dabei werden die objektorientierten Techniken unter Beibehaltung der existierenden Programmierparadigmen einfacher anwendbar.

-Die Integration von Fremdkomponenten fördert die Wiederverwendung von Code.

-Durch die Anwendung vorgefertigter und getesteter Module kann eine schnellere Programmentwicklung erfolgen.

-Bei Bedarf sind einzelne Module relativ einfach austauschbar. Zur Investitionsicherheit sollte man dabei versuchen, den Quellcode der Komponenten zu bekommen.

-Auch die Integration von 3-GL-Code ist mittels Object-Wrapper möglich.

-Schutz des Programmierer-Know-hows: Durch die Zergliederung in Komponentendesigner und -anwender wird nicht das vollständige Wissen über OO-Techniken in allen Bereichen benötigt.

-Modularität und Skalierbarkeit: Einzelne Komponenten können nach Bedarf durch schnellere oder solche mit größerem Funktionumfang ersetzt werden.

All diesen positiven Eigenschaften steht aber auch eine Reihe von Fragen gegenüber, die vor einem breiten Einsatz der Componentware beantwortet sein müssen.

So nimmt die Komplexität zwischen den Softwaremodulen erheblich zu. Dadurch kann eine Reihe von Problemen entstehen. Es gilt sicherzustellen, daß die jeweils aktuellen und benötigten Versionen der Basiskomponenten korrekt installiert sind.

Die Menge der Interaktionen zwischen den Betriebssystemmodulen macht eine konsequente und kontrollierte Verwaltung der Systeme notwendig. Das Problem hierbei liegt darin, daß sich die Grenzen zwischen den Anwendungen und ihren benötigten Basisbausteinen weiter vermischen werden.