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08.12.2000 - 

Neue Module für betriebswirtschaftliche Standardsoftware

Proalpha entdeckt E-Business und Kundenbeziehungs-Management

MÜNCHEN (CW) - Die Proalpha Software AG, Weilerbach, erweitert ihr Produktportfolio um gängige ERP-Komponenten. Nun lassen sich Produkte über das Internet verkaufen und Marketing-Kampagnen steuern.

Drei neue Module hat das Softwarehaus für seine gleichnamige Standardsoftware entwickelt: Web-Shop, Kundenbeziehungs-Management (Customer Relationship Management = CRM) und Internet-Auskunftssystem. Damit deckt es Funktionsbereiche ab, die bei vielen ERP-Anbietern zum Standardumfang gehören.

Die Komponente "Proalpha B2B" bindet Außendienstmitarbeiter, Kunden und Zulieferer über das Internet an die ERP-Software an. Per Browser kann ein Anwender vor allem Auskünfte einholen, etwa über den Status einer Bestellung oder den Inhalt eines Angebots oder Auftrags. Dabei besteht ein integrierter Zugriff auf gespeicherte Dokumente, zum Beispiel eine Ausgangsrechnung. Daneben lassen sich auch Bestellungen aufgeben. Für Lieferanten besteht auch ein Zugriff auf wesentliche Produktionsdaten wie die Bestandssituation bei einzelnen Produkten und die Überwachung von Konsignationslägern, also vom Lieferanten geführten Lagern.

Speziell für den Online-Verkauf gibt es einen eigenen "Webshop". Er greift direkt auf die Backend-Daten zu, so dass ein Kunde sofort den aktuellen Bestand eines gewünschten Artikels einsehen kann und den speziell für ihn geltenden Preis angezeigt bekommt. In das Modul ist ein Katalog integriert. Zu gefundenen Produkten erstellt der Shop automatisch Datenblätter im Portable Document Format (PDF), die der Käufer sich ausdrucken kann. Die Absicherung der Kommunikation erfolgt über SSL 3.0. Für die Bezahlung unterstützt das System die Abrechnung mit den Clearing-Stellen Wire Card und Telecash.

Für die bessere Betreuung durch Kunden hat Proalpha außerdem ein Vertriebsinformationssystem (VIS) entwickelt. "Advanced Selling" enthält CRM-Komponenten für die Unterstützung von Marketing und Vertrieb im eigenen Haus. Hierzu gehören zum Beispiel Controlling und Interessentenverwaltung, aber auch Wettbewerbsvergleiche. Mit Hilfe von Computer Telephony Integration (CTI) lassen sich auch Call-Center an das ERP-System anbinden. Die durchgängige Integration in Microsofts Office-Produkte sorgt dafür, dass sich aus dem Modul direkt Serienbriefe für Mailing-Aktionen und Ähnliches generieren lassen. Diese werden außerdem sofort archiviert und stehen dann in der Dokumentenansicht jederzeit wieder zur Verfügung.

Ziel der neuen Lösungen ist bei Proalpha vor allem die hohe Integration in das Gesamtpaket. Daher hat das Unternehmen alle Module selbst entwickelt, statt fertige Drittanbieterprodukte einzubinden - ein Weg, den auch andere mittelständische Softwarehäuser einschlagen.