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Modul für Advanced Planning and Scheduling neu entwickelt


09.04.2004 - 

Proalpha verfeinert die Fertigungsplanung

MÜNCHEN (fn) - Der ERP-Spezialist Proalpha AG aus Weilerbach hat mit der Version 4.2 seiner Software ein neues Advanced Planning and Scheduling (APS) eingeführt. Darin wird zwischen Konstruktions- und Fertigungsstückliste unterschieden, was Anwendern eine realistische Produktionsplanung ermöglichen soll.

Proalpha liefert schon länger APS-Funktionen aus, doch bisher stützte sich das Modul auf ein einziges, von der Konstruktion bestimmtes Stücklistenkonzept. Dies läuft nach Angaben des Herstellers einer realistischen Fertigungsplanung zuwider, da einige Bauteile nicht nacheinander, sondern parallel hergestellt werden. Aus diesem Grund hat der ERP-Anbieter sein APS-Konzept komplett neu geschrieben. Das Datenmodell erlaubt es nun, die Elemente von Stücklisten aus der Konstruktion auf eine andere Art zu verketten, um so die Herstellung zu verbessern. Dabei erfolgt die Planung der einzelnen Fertigungsaufträge auf der Grundlage einer Fertigungsstückliste. Die Optimierung nimmt wie gewohnt die "Rules Engine" von Ilog vor, die Proalpha in seine Software eingebunden hat.

Eine weitere Neuerung der Proalpha-Software betrifft das Customer-Relationship-Management. Hier hat der Hersteller ein Modul zum Steuern von Kampagnen entwickelt. Über die integrierten Analysefunktionen des ERP-Systems ("Proalpha Analyzer") lassen sich beispielsweise solche Kunden ausfindig machen, die schon länger kein Produkt erworben haben. Die Kampagnensteuerung übernimmt diese Datensätze und versendet E-Mails oder Faxe an die betreffenden Personen oder Firmen. Mit dem Analyzer liefert der Anbieter eine Reihe vorgefertigter Datenwürfel ("Cubes") mit, die für solche Auswertungen gedacht sind.

Während andere Hersteller ihre ERP-Software in Richtung Java oder .NET weiterentwickeln, setzt Proalpha auf die Datenbank- und Entwicklungsumgebung von Progress. Dabei soll es auch bleiben. In Deutschland verwenden etwa 1000 Firmen die Business-Lösungen des Softwarehauses.