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31.10.1986 - 

Gleichzeitig mit Grundig startet Philips Computerläden:

ProBit: Noch eine Franchise-Kette

31.10.1986

NÜRNBERG (ujf) - Wenn die Grundig AG nächste Woche in München mit ihrem ersten House of Computers (HoC) an den Start geht, steht auch die Philips Kommunikations-Industrie AG (PKI) mit einem Franchise-Konzept Gewehr bei Fuß. Den Anfang machen drei Handelsunternehmen im südwestdeutschen Raum.

Die Franchise-Welle, die in der DV-Branche bereits abgeebbt zu sein schien, rollt erneut auf den Markt zu. An acht Standorten in der Bundesrepublik wollen zwei Neulinge bis Jahresende PC-Läden eröffnen - nach dem von Computerland ins DV-Geschäft eingeführten Konzept. Neben der HoC-Kette der Nürnberger Grundig AG, die 1986 auf drei Filialen kommen will, meldet sich jetzt auch der Schwesterkonzern PKI zu Wort.

Fünf Geschäfte stehen unter dem Namen "ProBit" kurz vor der Einweihung; das Kürzel bedeutet "professionelle Büro- und Informationstechnik". Die ersten Läden sind Verkaufsstellen der Bürofachhändler Klein KG (Trier und Kaiserslautern) und Baisel (Heidelberg) sowie der A&R EDV Handelsgesellschaft (Karlsruhe und Freiburg). Im Unterschied zu den anderen Franchise-Ketten, bei denen die Anwender zwischen Produkten unterschiedlicher Hersteller wählen können, beschränken sich die ProBit-Franchisees auf ein Kernsortiment aus Philips-Produkten. Obwohl als "Randsortiment" auch Diktiergeräte und Schreibmaschinen verkauft werden sollen, haben es die Franchisees nicht nur auf eine Klientel aus mittelständischen Branchen abgesehen. Mit Vernetzungslösungen möchten sie auch bei Großbetrieben, die DV-Professionals als Lieferanten bevorzugen, ins Geschäft kommen.

Unter den deutschen PC-Vertreibern, die nach dem Franchise-Prinzip arbeiten, nimmt ProBit nach Computerland und DPS Microland vorerst den dritten Platz ein. Der Philips-Anbieter konzentriert sich aber zunächst auf eine überschaubare Region im Bereich Baden/Pfalz; ob es eine Expansion über diesen Testmarkt hinaus geben wird, ist noch offen.