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14.03.1980 - 

BOI-Beratungsunternehmen tritt neu in den Markt:

Probleme eigenständig unter Aufsicht losen

LINZ/DONAU (je) - Operations Research und die Entwicklung anwendungsorientierter Software stehen auf dem Programm des neugegründeten Beratungsunternehmens für Operations Research und Informationsverarbeitung (BOI) Ges. m. b. H. in Linz an der Donau. Firmengründer Dr. Hans Haiböck kann sich insbesondere auf sein Operations Research-System ORS stützen, das bereits seit fünf Jahren bei Körperschaften und in Fertigungsbetrieben läuft.

Das Programmsystem ORS kommt zum Einsatz bei Operations Research-Problemen, Planungsaufgaben, statistischen Auswertungen, Prognoserechnungen etc. Durch ein paralleles System von Batch- und Online-Programmen können - so stellt es der Anbieter dar - die Fachabteilungen unter der Kontrolle des EDV-Bereiches ihre Problemlösungen selbst definieren und durchführen.

Als Haupteigenschaften hebt Haiböck hervor:

- Beliebige Anzahl gleichzeitiger Benutzer,

- eigenes Speicherverwaltungssystem,

- für alle TP-Monitore geeignet,

- einfache Befehlssprache,

- Datenschutz gewährleistet,

- Dateizugriffsform und Satzlänge wahlfrei,

- direkte Übernahme von Daten im Online- und Batch-Betrieb möglich,

- Systemfunktionen für Gesamtkontrolle,

- Accounting-System,

- eigener Librarian pro Benutzer,

- frei formatisierbare Ausgabe möglich,

- Eingabehilfen.

Zum BOI-Repertoire gehören ferner ein Power-Accounting-System ("PAS") Programmsystem für die tägliche und monatliche Auswertung der Power-Accounting-Bänder-, ein Dateizugriffsprogramm ("Datex") -, ein Unterstützungsprogramm, das die Dateizugriffe im Programm von der tatsächlichen Speicherungsorganisation unabhängig macht -, "Lilib", ein kleiner Librarian für die Speicherung und Pflege von Source-Programmen und von Job-Abläufen sowie "DIMS", ein kleiner TP-Monitor mit Roll-In-/Roll-Out-Technik für die Steuerung von Bildschirmen.

Über sein Tabellenverwaltungssystem "Tabex" berichtet Haiböck: Ausgehend von der Problematik des Zugriffs auf Funktionsdaten, die auf einem speziellen Argument beruhen (also der Suche von Daten aufgrund eines Ordnungsbegriffes in Programmen und der Pflege dieser Daten) wurde Tabex entwickelt. Es basiert auf der Definition von Tabellen, deren Zeilen unterschiedliche Felder beinhalten und in unterschiedlichen Programmen auch verschieden verwendet werden.

Aufgrund der Anforderungen an ein solches Tabellensystem wurden folgende Forderungen realisiert:

- Unabhängigkeit der Tabelle vom Anwendungsprogramm.

- Formatänderungen der Tabellenzeilen können durch die Spezifikation von Feldnamen von der Programmversion getrennt und erkannt werden.

- Im Rahmen des Erstellungs- oder Änderungsdienstes einer Tabelle erfolgt vor der Speicherung die Sortierung der Tabelle nach dem definierten Argument.

- Eine einfache Zugriffsmethode erlaubt im Online- und Batch-Betrieb den Zugriff auf gespeicherte Tabellen.

- Aufgerufene Tabellen werden in die GET-VIS-AREA geladen, wenn ein Zugriff auf eine Tabellenzeile erfolgte. Solange der Speicherplatz für eine weitere Anfrage nicht benötigt wird, bleibt die Tabelle während einer Programmdurchführung verfügbar.

Im Online-Betrieb ist ebenfalls eine aufgerufene Tabelle nur einmal im Speicher vorhanden. Die Verwaltung des Speicherplatzes erfolgt automatisch, der Mindestbedarf entspricht der größten einmal aufzurufenden Tabelle.

- Die Definition von Aufrufstrukturen erlaubt eine Selektion und Sortierung einer Tabelle für einen speziellen Anwendungsfall.

- Binäres Suchen von Argumenten und deren Funktionen ist automatisch vorhanden; jede andere Zugriffsform ist durch den Zugriff auf die gesamte Tabelle gegeben.

- Die Zeilenlänge einer Tabelle ist frei wählbar und mit einer Maximallänge von 2000 Stellen begrenzt.

- Der Name einer Tabelle ist frei wählbar, aber auf zehn Zeichen begrenzt.

Informationen: BOI Ges. m. b. H., Weingartshofstr. 34, A-4020 Linz, Tel.: 07 32/6 02 80.