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29.07.1994

Probleme mit dem Backup-Server

D. Wruck, Wilhelmshaven: Unser unter DOS laufender Backup-Server im Netware-Netz (Version 3.12) ist nicht in der Lage, die Datensicherung sauber durchzufuehren, wenn zwischenzeitlich die Netware-Server heruntergefahren wurden oder ausfielen. Er muss also parallel mit den Daten-Servern neu gestartet werden. Gibt es dafuer eine Loesung?

Die Redaktion: Eine billige Loesung ist im Freeware-Paket "Neterr.zip" von Infinite Technologies enthalten, das via Compuserve (Go Infinite) erhaeltlich ist. Hier sorgt ein RAM- residentes Programm fuer einen Neustart des Arbeitsplatzes, sobald die Netzwerkverbindung verlorengeht. Etwas komfortabler ist "Lazarus" von Software Marketing (Vertrieb SOS, Fax 08 21/2 57 82 50). Hier wartet das Programm, bis das Netzwerk wieder funktioniert und fuehrt erst dann den Warmstart durch.

Lesbarkeit von

Schriftentypen

G. Aumer, Regensburg: Gibt es eine Untersuchung, die die Lesbarkeit der einzelnen Schriftarten (wie Helvetica und Times) getestet hat?

Die Redaktion: Die Lesbarkeit der genannten Schriften ist abhaengig vom Medium, in dem sie verwendet werden. Auf dem Papier ist es die Typografie als angewandte Kunst, die sich mit der Lesbarkeit von Schriftarten befasst. Hier gibt es reichlich Literatur, empfehlenswert vielleicht die Buecher von Jan Tschichold. Auf der Basis seiner Theorien hat Charles Bigelow, einer der bekanntesten zeitgenoessischen Schriftdesigner, seine Ansichten zu Computer- Fonts entwickelt. Ein Auszug dieser Arbeit findet sich in der Januarnummer 1985 der US-Zeitschrift "Byte" unter dem Titel "Font Design for Personal Workstations". Einen Ueberblick ueber die Font- Entwicklung liefert der Seybold Report Nr. 11 vom Juli 1993, einen aktuellen Newsletter zu diesem Thema gibt das amerikanische Font House heraus

(Fax: 001 - 20 33 67 18 60).

Lizenzen unter

Windows zaehlen

R. Engl, Nuertingen: Zur Lizenzverwaltung von Anwendungen, die ueber das Netz geladen werden, setzen wir ein Batch-Programm ein, das vor dem Aufruf der Anwendung den Zaehler heraufsetzt und nach Beendigung wieder zurueckstellt. Leider funktioniert das nicht bei Windows-Anwendungen, da sich die Programme dort nur aus Windows heraus starten lassen. Sehen Sie eine Moeglichkeit, aus einer DOS- Batchdatei eine Windows-Anwendung in Gang zu setzen?

Die Redaktion: Jede Batch-Datei kann nach einer Zaehlschleife Windows im Verein mit einem Programm starten, das nach Beendigung sofort zur DOS-Ebene (ueber den Restrictions-Parameter) zurueckkehrt und dort den Zaehler wieder zuruecksetzt. Problematisch wird es jedoch, wenn unter Windows mehrere Programme laufen sollen, die durch den Batch-Zaehler muessen. Da Windows ueber keinen Batch- Interpreter wie Command.com verfuegt, gibt es Ersatz-Batcher, mit denen sich Befehle der Stapelverarbeitung nachbilden lassen. Populaer ist die Shareware "Winbatch" von Wilsonware, die in der kommerziellen Version sichere Exe-Dateien produziert (SOS Software, Fax: 08 21/2 57 82 50). Speziell auf Novell-Netze ausgelegt ist das Skriptsystem "NLMerlin" von Knozall (Intelligent Software Management, Fax: 061 03/6 88 88). NLMerlin arbeitet mit einem 4 KB grossen Programm, das neben der eigenen Skriptsprache Batch-Befehle von DOS, Rexx-Skripten von OS/2 und Winbatch-Dateien akzeptiert.

Direktes Beenden

von MS-Windows

R. Mangold, Wuppertal: Wir suchen nach einer Moeglichkeit, ueber die nach Beenden einer Windows-Applikation wie Excel auch MS-Windows direkt beendet wird.

Die Redaktion: Die einfachste Moeglichkeit besteht im Starten der Windows-Anwendung direkt vom DOS-Befehlsprompt aus. So schaltet der Befehl

"win excel" direkt zu Excel um und verlaesst Windows nach dem Beenden von Excel. Effektiver ist ein Makro, das ueber die DLLs den Stop von Windows einleitet. Unter Excel sieht dies grundsaetzlich so aus: A1:=REGISTER("USER","ExitWindows",

"AJI"); A2:=CALL(A1,1,0). Beachten Sie allerdings, dass hier Excel und Windows ohne jede Abfrage sofort verlassen werden!

Drucken nur

mit Banner

Baessler, Wiesbaden: Wir haben einen "HP Laserjet 4M" mit einer Jetdirect-Netzwerkkarte ausgeruestet und an ein Novell-Netz angeschlossen. Ueber das "Jetadmin"-Programm ist der Drucker als Warteschlangen-Server definiert. Dieser druckt aber jedesmal ein Novell-Banner samt Form Feed, obwohl ueber "Capture" das Banner explizit ausgeschaltet ist.

Die Redaktion: Ueberpruefen Sie, ob vor dem Start einer Anwendung vielleicht die Capture-Einstellungen aufgehoben werden oder ein "Endcap" erfolgt, mit dem die Anwendung die Kontrolle ueber den Drucker uebernehmen will. Ist Windows beim Drukken beteiligt, so rufen Sie den Druck-Manager auf und ueberpruefen dort unter "Optionen" die Netzwerkeinstellungen fuer das Banner.

Mausaktionen als

Lizenzkontrolle

R. Janssen, Wilhelmshaven: Es soll eine Software namens "Mausometer" geben, die die Lizenzueberwachung allein ueber den Einsatz der Maus vornimmt. Kennen Sie die Funktionsweise dieses Prinzips und den Hersteller dieser Software?

Die Redaktion: Mit diesem Hinweis hat Ihnen jemand einen Baeren aufgebunden. Eine solche Software ist uns nicht bekannt und in einer Windows-Umgebung mit mehreren Anwendungen auch kaum zu realisieren. So existiert zwar Wartungssoftware, die die Mausbewegungen des Anwenders ueberpruefen kann, doch ist diese nicht mit Lizenzkontrollen verbunden. Einen Mausometer gibt es auch: Das Freeware-Programm aus den Witzsammlungen der Shareware-Haendler misst die Kilometerleistung ihrer Maus (Sound und Benzinverbrauch inklusive) und gehoert damit ebenfalls nicht zu den Lizenzverwaltern.

Kein Anschluss

an DB 37?

B. Waldeger*, Neuruppin: Wir suchen Hersteller oder Haendler, die Sub-DB37-Adapter und Gender-Changer fuer Reinsa-Laufwerke vertreiben oder fertigen koennen.

Die Redaktion: Ein Anbieter, der solche Kabel in seinen Katalogen auflistet, ist der Spezialist Black Box (Fax: 089/31 77 48 99), bei dem auch Sonderanfertigungen bestellt werden koennen.