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09.12.1988

Probleme mit Low-End-Modellen zwingen zu mehr Dienst am Kunden:IBM muß sich um AS400 kümmern

FRAMINGHAM (IDG) - Amerikanische Beobachter stellen erstaunt fest, mit welcher Fürsorgepflicht die IBM ihren AS/400-Kunden entgegenkommt. In den vielen Fällen, wo die Leistung der Low-End-Modelle der AS/400-Reihe nicht ausreicht, um Programme reibungslos abzuarbeiten, hilft Big Blue den Kunden über eine spezielle Hotline und stellt zudem kostenlos Speichererweiterungen zur Verfügung.

Den Grund für diesen bei Big Blue ungewöhnlichen Kundenservice sieht Ernest Pyle, Vice President der Mini Development Corporation, die Software für die /36 und AS/400 herstellt, darin, daß IBM mit der AS/400 die letzte Chance wahrgenommen habe, im Midrange-Bereich am Ball zu bleiben. Wenn die bisher bekannten Performance- und Anpassungsprobleme noch mehr nach außen dringen, sei IBM weg vom Fenster, prophezeit Pyle.

Es bleibe Mother Blue nichts anderes übrig, als viel Zeit und Geld in die Probleme der AS/400-Kunden, überwiegend derer, die die B10- und B20-Ausführung nutzen, hineinzustecken. Überdies habe die IBM bei der Ankündigung der AS/400 deutlich gemacht, daß beim Betrieb von Software im /36-Modus ein Leistungsabfall zu erwarten sei, erinnert sich Pyle.

Ein derartiger Service wird nach Angaben eines IBM-Sprechers in Deutschland nicht angeboten. Offensichtlich wird die IBM in der Bundesrepublik mit solchen Problemen nicht konfrontiert.