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21.09.1979 - 

HP 64000 hält Mikroprozessor-Produkte up to date:

Problemlöser für Logik-Entwickler

MÜNCHEN (bi) - Exakt im Plan und rechtzeitig zur SYSTEMS führte Hewlett-Packard in München (gleichzeitig in England und in den USA) sein neues "Logik-Entwicklungssystem" HP 64000 vor. Das System wurde als der Problemlöser offeriert, der ein auf Mikroprozessortechnik basierendes Produkt, ausgehend vom Zeitpunkt der Problem-Definition, schneller und mit geringeren Kosten als bisher auf den Markt bringen kann. Die Systemarchitektur erlaubt umfassende Unterstützung der auf dem Markt befindlichen Mikroprozessoren und greift neuen Markttendenzen, wie dem 16-Bit- und dem 32-Bit-System, vor.

Zur Zeit können vier der bekanntesten Mikroprozessoren (Intel 8080, 8085, Motorola 6800, Zilog Z80) mit einem relokierbaren Makroassembler, Echtzeitemulation mit maximaler Verarbeitungsgeschwindigkeit des Prozessors und transparenter Echtzeitanalyse unterstützt werden.

Das neue System verwendet einen HP-Festplatten-Speicher (lieferbar mit einer Speicherkapazität von 20 MB bis 120 MB); damit ist ausreichende Kapazität für das leistungsfähige Betriebssystem vorhanden; außerdem steht noch Speicherplatz für die Anwenderdatei zur Verfügung. Bis zu sechs voll ausgebaute Entwicklungssysteme können sich die Platteneinheit teilen, so daß Entwicklerteams gleichzeitig Hardware- und Software-Probleme lösen können.

Die Grundausführung des Entwicklungssystems besteht aus einem Festplattenspeicher, einem Entwicklerarbeitsplatz HP 64100A und einem Drukker und kostet zirka 87 000 Mark: Bis zu fünf weitere Entwicklerarbeitsplätze HP 64100A können an das System angeschlossen werden. Jede dieser Entwicklungsstationen besteht aus einem Zentral-Rechner mit 64-K-Speicher, einer Ein-/Ausgabesteuerung und einer Anzeigensteuerung - eine für Softwareentwicklung ausreichende Ausstattung.

Zusätzlich bietet der Einbau von einer beziehungsweise bis zu zehn Ein- und Ausgabekarten Systemausbau-Möglichkeiten, wie:

- Magnetbandtransport für Software-Einträge und Datensicherung

- Auswahl des Echtzeitemulators

- Emulationsspeicher bis 128 KBytes mit 200 ns Zugriffszeit

- Echtzeit-Transport-Logikanalyse

- eingebautes PROM Programmiergerät

Der Zentralrechner und das Emulationssystem arbeiten im Entwicklerarbeitsplatz unabhängig voneinander, wodurch Probleme zwischen Bus und Speicher ausgeschlossen werden. Der Emulationsspeicher mit 200 ns Zugriffszeit ermöglicht Echtzeitemulation bei maximaler Verarbeitungsgeschwindkeit des Prozessors ohne Wartezustand ("wait"-Status).

Das Logik-Entwicklungssystem HP 64000 kann als Version HP 64001S mit entsprechenden Optionen oder als voll ausgebautes System, Modell HP 64002S, bestellt werden.

Informationen: Hewlett-Packard, Berner Straße 117, 6000 Frankfurt/Main 56, Telefon 06 11/5 00 41