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08.04.1994

Produkt-Marketing behindert Entwicklungsarbeit Programmierern mangelt es an sachlichen Informationen

SAN JOSE (IDG) - US-Entwickler werfen Software-Schluesselanbietern vor, mit ihrer Marketing-Strategie die ohnehin schwierigen Themen Client-Server-Anwendungen und Objektorientierung unnoetig noch mehr zu komplizieren.

Die Zukunft der DV liege eindeutig im Bereich Client-Server und Objektorientierung, hiess es auf der im kalifornischen San Jose veranstalteten Entwicklerkonferenz "Software Development '94". Scott Sandwith, Chefingenieur bei Boeing, fasste die Stimmung seiner Kollegen zusammen: Man wolle sich der Herausforderung dieser Techniken stellen, oft sei es jedoch schwierig, an die dazu benoetigten sachlichen Informationen zu gelangen. Die Firmenpolitik der Softwareriesen wuerde die Arbeit eher behindern als foerdern. So verteilte Microsoft auf der Tagung eine Informationsbroschuere zur allgemeinen Bewertung von Objektstrategien. Neben diversen Herstellern und Produkten listet das Blatt 19 Features auf, die fuer Objekttechnik als besonders relevant eingestuft werden.

Einsamer Spitzenreiter der Microsoft-Uebersicht ist das hauseigene OLE, das 18 dieser Kriterien erfuellt. Weit abgeschlagen folgt Nextstep, das nur noch zehn Punkte fuer sich verbuchen kann. IBM soll mit seinem Distributed System Object Model (DSOM) lediglich vier Forderungen des Profils erfuellen. Die veraergerte IBM reagierte darauf mit einem Vegleich zwischen der Objekttechnik Opendoc und OLE.