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17.07.1998

Produkt Middleware

Die Analysten von Ovum beurteilen Plattformen für den Ablauf von Komponenten-Anwendungen (Component Execution Platform = CEP). CEPs sollten

- die Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Anwendungen verbessern;

- Sicherheitsmechanismen bereitstellen;

- die Interaktion unterschiedlicher Anwendungen unterstützen;

- und die Kapselung alter und die Entwicklung neuer Programme ermöglichen.

IBM stellt den "Component Broker" (CB) in Aussicht. Enthalten sind Schnittstellen zu IBMs Transaktions- und Mes- sage-Middleware "TX Series" und "MQ Series" sowie "CICS". Der CB soll sowohl mit Corba als auch mit Javabeans arbeiten und ist laut Ovum am besten geeignet, Anwendungen stabil zu fahren. Bemängelt wird die fehlende Unterstützung von Entwicklungs-Tools.

Mit der "Distributed Internet Application" (DNA) bündelt Microsoft seine Produktpalette. Gleichzeitig möchte die Company damit aus der Desktop-Domäne ausbrechen und eine gewichtigere Rolle bei unternehmenskritischen Anwendungen spielen. DNA unterstützt die hauseigene COM-Architektur, die mit den angekündigten Erweiterungen in COM+ benutzerfreundlicher werden soll. Herzstück von DNA ist der Microsoft Transaction Server (MTS), dessen Leistungspektrum jedoch mit dem von IBMs CB und Oracles Lösung nicht mithalten kann.

Weitere Anbieter von CEP-Software sind Oracle mit der "Network Computing Architecture" (NCA) und die "Component Transaction Server/Adaptive Component Architecture" (CTS/ ACA) von Sybase. Oracles NCA arbeitet mit einem hauseigenen Komponentenmodell, das an Corba angelehnt ist. Im wesentlichen werden mit Hilfe der NCA die Funktionen der Datenbank "Oracle 8" erweitert. Es werden wenig Drittprodukte auf Basis der NCA entwickelt. Sybase' Ansatz ähnelt der DNA, wobei ein Schwerpunkt auf der Datenbankanbindung liegt. Unterstützt werden COM, Javabeans und in Kürze auch Corba. Die Services der CTS/ ACA bewertet Ovum im Vergleich zu den anderen hier aufgeführten am schwächsten.