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24.05.2002

Produkttelegramme

Teambuilder: Kompilieren im Verbund

Das norwegische Softwarehaus Trolltech (http://www.trolltech.com) bringt mit dem "Teambuilder" ein Netzwerk-Utility, das ein verteiltes Kompilieren von Quellcodes ermöglicht, auf den Markt. Das Werkzeug kann die Rechenleistung von mehreren PCs nutzen, um die Übersetzung von Programmquellen zu beschleunigen. Teambuilder läuft unter Linux und erfordert laut Hersteller keine PC-Cluster oder Netzwerk-Dateisysteme. Die Software unterstützt den freien GNU-C/C++-Compiler und verfügt über grafische Konfigurations- und Monitoring-Tools. Die Lizenz für fünf Rechner kostet 750 Dollar, für zehn 1200 Dollar und für einen Verbund von 20 Maschinen sind 1800 Dollar zu berappen.

Java-API für Office-Dokumente

Das Apache-Projekt "POI" (http://jakarta.apache.org/poi) gab die Version 1.5 seiner Software "POIFS" frei. Sie umfasst eine Reihe von Java-Klassen, die den Zugriff auf Microsofts "OLE 2 Compound Document Format" erlauben. Es handelt sich dabei um ein proprietäres Archivformat für Dokumente, die über OLE (Object Linking and Embedding) verknüpft wurden. Es wird standardmäßig von "MS Office" verwendet. POIFS ermöglicht sowohl das Lesen und Schreiben derartiger Container. Für die darin eingebetteten Dateitypen sind indes eigene Filter nötig. Das Apache-Projekt arbeitet an APIs zum Öffnen und Erzeugen von Word- und Excel-Dateien. Diese firmieren unter der Bezeichnung "HSSF" beziehungsweise "HDF". Eine weitere Library namens "HPSF" kann Dokument-Metadaten wie Autor oder Erstellungsdatum auslesen.

JDBC-Treiber für Microsofts SQL Server

Microsoft will Java-Entwicklern die hauseigene Datenbank "SQL Server 2000" mit einem neuen JDBC-Treiber (http://msdn.microsoft.com/downloads/sample.asp?url=/MSDN-FILES/027/001/779/msdncompositedoc.xml) schmackhaft machen. Er unterstützt die Spezifikation JDBC 2.0 und implementiert auch einige optionale Funktionen. Dazu zählen Connection Pooling sowie die Unterstützung für das Java Naming und Directory Interface (JNDI) zur Benennung von Datenquellen. Als JDBC-Treiber vom Typ 4 wurde die Software vollständig in Java geschrieben und läuft offiziell unter Windows 2000/XP, den Unix-Derivaten AIX, HP-UX und Solaris sowie Linux. Eine deutsche Version soll in Kürze erscheinen.