Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

06.07.2006

Produkttest: Notebook Asus A8F

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Unsere Schwesterpublikation PC-WELT hat das Notebook Asus A8F getestet. Lesen Sie hier den vollständigen Test:
Deutlich günstiger als ein Dual-Core-Notebook: Asus "A8F".
Deutlich günstiger als ein Dual-Core-Notebook: Asus "A8F".

Unsere Schwesterpublikation PC-WELT hat das Notebook Asus A8F getestet. Lesen Sie hier den vollständigen Test:

von Thomas Rau (PC-WELT)

Einzel(kern)-Kämpfer: Im günstigen A8F setzt Asus den Core Solo ein, Intels neuen Einkern-Prozessor – er soll günstiger und weniger stromhungrig als die Centrino-Duo-Plattform sein.

Geschwindigkeit: Der Core Solo T1300 im Asus A8F arbeitet mit 1,66 GHz Taktrate. Er besitzt im Gegensatz zum Core Duo nur einen Rechenkern – die Größe des L2-Cache (2 MB), der Takt des Front-Side-Bus (667 MHz) sowie die Speicherunterstützung (maximal DDR2-667) sind aber identisch zum Doppelkern-Bruder. Im Leistungstest Sysmark 2004SE schaffte das Asus A8F 146 Punkte und lag damit rund 20 Prozent hinter der Core-Duo-Konkurrenz mit gleichem Takt. Es erreichte damit ungefähr die Rechenstärke von Notebooks mit Pentium M 750 (1,83 GHz): Das dürfte den meisten Anwendern genügen - außer sie arbeiten vorrangig mit Software, die von zwei Rechenkernen profitiert, wie Programme zur Bild- und Videobearbeitung.

Ausstattung: Angesichts des Preises geht die Ausstattung des A8F in Ordnung. Es verfügt über eine 80-GB-Festplatte und einen DVD-Brenner, der allerdings keine –RAM-Medien beschreibt. Außerdem besitzt es viele Schnittstellen: Zum Beispiel fünf USB-Ports, von denen allerdings jeweils zwei sehr eng zusammenliegen und sich daher eventuell nicht gleichzeitig nutzen lassen. Ebenso findet sich ein Kartenleser und ein Schacht für Expresscards. Die üblichen PC-Cards unterstützt das Asus A8F allerdings nicht.

Mobilität: Im Akkubetrieb war das Asus A8F genügsamer als ein vergleichbar ausgestattetes Centrino-Duo-Notebook. Es schaffte deutlich über vier Stunden Laufzeit und verbrauchte mit rund 12 Watt etwa vier bis sechs Watt weniger als ein Mobilrechner mit Doppelkern-Prozessor. Außerdem macht sein geringes Gewicht von 2,43 Kilogramm das Asus A8F ideal für unterwegs.

Handhabung: Die Tasten des Mausersatz waren recht laut. Die Tastatur dagegen zeigte sich beim schnellen Schreiben leise, federte links aber etwas.

Ergonomie: Das Breitbild-Display des A8F zeigte eine ordentliche und sehr gleichmäßig verteilte Helligkeit, die auch für das Arbeiten unter freiem Himmel ausreicht. Allerdings spiegelte es deutlich. In einer ruhigen Umgebung war der Lüfter unter voller Last hörbar – mit maximal 29,2 dB(A) störte das Drehgeräusch aber kaum.

Fazit: Das Asus A8F bietet eine konkurrenzfähige Rechenstärke und ist deutlich günstiger als ein Dual-Core-Notebook. Auch im Akkubetrieb überzeugte es.

Inhalt dieses Artikels