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15.11.2006

Produkttest: Notebook Cybersystem X17 Core 2

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Die 70er-Jahre sind zurück: Diesen Eindruck erweckt das quietsch-orange Cybersystem X17 Core 2. Aber im Notebook steckt top-aktuelle Technik, die vor allem Spieler begeistern soll.
Cybersystem "X17 Core 2".
Cybersystem "X17 Core 2".

Die 70er-Jahre sind zurück: Diesen Eindruck erweckt das quietsch-orange Cybersystem X17 Core 2. Aber im Notebook steckt top-aktuelle Technik, die vor allem Spieler begeistern soll.

von Thomas Rau, PC-Welt

Testbericht

Tempo: Geschwindigkeit ohne Kompromisse – dafür steht das Cybersystem X17 Core 2. Dank des derzeit schnellsten Mobilprozessors – Intels Core 2 Duo T7600 – und der High-End-Grafikkarte Geforce Go 7900GTX haben vor allem Spieler viel Freude am orangen Mobilrechner. Im Leistungstest Sysmark 2004SE erreichte das Notebook 252 Punkte – Bestwert. Gleiches gilt für 19.943 Punkte im 3D Mark 03. Aktuell verkauft Cybersystem das X17 Core 2 mit der neuen Nvidia-Grafikkarte Geforce Go 7950 GTX – die 3D-Leistung sollte damit noch höher liegen.

Ausstattung: Das Clevo-Barebone, das Cybersystem für das X17 nutzt, bietet viele Schnittstellen. Für den Anschluss eines 7.1-Lautsprechersystems stehen beispielsweise drei Audio-Ausgänge zur Verfügung. Den digitalen Audiostrom greift man per Digitalausgang ab. Externe Monitore lassen sich am DVI-Ausgang anstöpseln – ein Adapter für Displays mit VGA-Buchse liegt bei. Die Festplatte war mit 80 GB bei unserem Testmodell etwas spärlich bemessen: Statt des DVD-Brenners lässt sich aber auch eine zweite Festplatte einbauen. Gegen 170 Euro Aufpreis kann man das Notebook mit einem internen TV-Tuner für DVB-T und Analog-Kabel aufrüsten.

Mobilität: Für den Laufwerksschacht bietet Cybersystem außerdem einen zusätzlichen Akku an. Doch diese Investition können Sie sich sparen: Erstens, weil das X17 mit 4,3 Kilogramm zu schwer für den Einsatz unterwegs ist. Zweitens, weil der Prozessor im Akkubetrieb nur mit maximal 1 GHz arbeitet – und damit zu lahm für aktuelle Spiele ist. Im Bios gibt es zwar eine Option zum Abschalten des CPU-Power-Managements: Sie ändert aber nichts an der Taktbremse.

Handhabung: Das X17 Core 2 ist nicht nur zum Spielen da – auf der großzügigen Tastatur mit Ziffernblock lässt sich auch recht angenehm tippen. Klare Minuspunkte gibt es dagegen für das schlecht verarbeitete Gehäuse, das beim Anfassen und Hochheben vernehmlich knarzte. Bei unserem Testmodell war außerdem das Touchpad nicht ordentlich ins Gehäuse eingepasst.

Ergonomie: Für Innenräume reicht die Helligkeit des stark spiegelnden Displays aus. Seitlich fällt sie sichtbar ab. Wie bei den meisten Spiele-Notebooks lärmt auch beim X17 Core 2 der Lüfter unter voller Last sehr laut – wir maßen 2,1 Sone.

Fazit: Das Cybersystem X17 Core 2 ist extrem schnell und seine orangefarbene Lackierung macht es zum Hingucker - für Spieler ideal. Die deutlichen Schwächen bei Mobilität und Lautstärke fallen bei einem Notebook, das als Desktop-Ersatz dienen soll, weniger ins Gewicht. Die schlechte Verarbeitung ist dagegen ein deutlicher Minuspunkt.

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