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06.11.2006

Produkttest: Notebook Dialogue Flybook V33i

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Ein Notebook für unterwegs muss klein und leicht sein. Idealerweise kann man damit per WLAN und Mobilfunk auch überall online gehen. Und schick aussehen sollte es auch noch. Das Flybook V33i will diese drei Wünsche erfüllen.
Klein und schön, aber zu langsam: "Flybook V33i" von Dialogue.
Klein und schön, aber zu langsam: "Flybook V33i" von Dialogue.

Ein Notebook für unterwegs muss klein und leicht sein. Idealerweise kann man damit per WLAN und Mobilfunk auch überall online gehen. Und schick aussehen sollte es auch noch. Das Flybook V33i will diese drei Wünsche erfüllen.

von Thomas Rau (PC-Welt)

Testbericht

Das attraktive Design des Flybook V33i können Sie in der Bildergalerie auf der nächsten Seite bewundern. Doch auffällig ist nicht nur die Optik: Das Notebook lässt sich auch als Tablet PC nutzen – es verfügt über eine Handschrifterkennung. Um es wie einen Notizzettel zu nutzen, dreht man das Display und klappt es auf die Tastatur.

Das Flybook setzt dabei nicht auf die Tablet-PC-Edition von Windows, sondern bringt eine eigene Software zur Schrifterkennung mit: Mit der lässt sich gut arbeiten, bei sauberer Schreibweise erreicht sie fast das Erkennungsniveau der Microsoft-Konkurrenz. Praktisch: Liegt der Mausfokus auf einer Anwendung - zum Beispiel Word – kann man auf einer beliebigen Stelle des Displays schreiben: Die Eingaben werden dann in Text umgewandelt und in die Anwendung eingefügt. Die handschriftlichen Notizen selbst lassen sich aber anders als beim Windows Journal nicht speichern. Stift und Display arbeiten nicht elektro-magnetisch, sondern im Touchscreen-Verfahren: Der Stift muss also mit dem Display in Kontakt kommen, damit die Eingabe übernommen wird – problematisch, wenn man beim Schreiben auch die Hand auf dem Display ablegen will: Dann wertet das Display auch dies als Kontakt und kommt bei der Schrifterkennung durcheinander.

Die Tastatur des Flybook ist deutlich kleiner als die eines Standard-Mobilrechners – schnelles Schreiben ist deshalb kaum möglich. Auch die Maussteuerung über den nicht besonders präzisen Trackpoint ist gewöhnungsbedürftig – vor allem, weil er oberhalb der Tastatur sitzt.

Das Flybook V33i bietet alle Möglichkeiten des drahtlosen Onlinezugangs - sei es per WLAN am Hotspot oder über das integrierte UMTS/HDSPA-Modem per Mobilfunk. Der Steckplatz für die SIM-Karte liegt auf der linken Gehäuseseite. Wie bei Sub-Notebooks üblich, fehlt dem Flybook V33i ein integriertes Laufwerk – ein externes lässt sich per USB oder Firewire anschließen. Der Vorteil des Laufwerks-losen Designs: Der kleine Mobilrechner wiegt nur 1,26 Kilogramm.

Dem Dilemma vieler Sub-Notebooks entgeht auch das Flybook V33i nicht: Trotz extrem stromsparender Komponenten – wie zum Beispiel Intels Prozessor Pentium M in der Ultra-Low-Voltage-Version – fällt nur eine ungenügende Akkulaufzeit von zwei Stunden ab, weil der Akku sehr klein ist. Einen größeren Akku, der rund die doppelte Laufzeit verspricht, gibt es als optionales Zubehör. Andererseits ist der Spar-Prozessor so rechenschwach, dass selbst übliche Office-Tätigkeiten bisweilen zäh ablaufen.

Das 8,9 Zoll kleine Display leuchtet vor allem in der Mitte recht hell – die Helligkeit fällt zu den Rändern hin aber sichtbar ab. Auch der Kontrast enttäuschte. Der geringe vertikale Blickwinkel stört besonders, wenn man das Display im Notizblock-Modus auf die Tastatur klappt.

Fazit: Nur klein und schön zu sein reicht nicht aus – vor allem zu diesem Preis. Die Schwächen des Flybook V33i bei Tempo und Handhabung überwiegen seine Vorteile bei Design, Gewicht und Kommunikationsausstattung.

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