Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

09.10.2006

Produkttest: Notebook Lenovo 3000 N100

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Thinkpad-Notebooks von IBM galten unter professionellen Anwendern als absolut hochwertig, aber sehr teuer. IBM-Erbe Lenovo will mit der 3000er-Serie beweisen, dass auch gut und günstig zusammengeht.
Recht günstige Arbeitsmaschine: Lenovo "3000 N100".
Recht günstige Arbeitsmaschine: Lenovo "3000 N100".

Thinkpad-Notebooks von IBM galten unter professionellen Anwendern als absolut hochwertig, aber sehr teuer. IBM-Erbe Lenovo will mit der 3000er-Serie beweisen, dass auch gut und günstig zusammengeht.

von Thomas Rau (PC-WELT)

Testbericht

Ausstattung: So hochwertig wie ein Thinkpad-Notebook ist das Lenovo 3000 N100 nicht – das Gehäuse knarzte beim Anfassen links vorne hörbar. Ansonsten machte es aber einen soliden Eindruck. Die Ausstattung geht für den Preis in Ordnung – allerdings stünden einem Notebook für Geschäftsanwender ein Netzwerkanschluss mit Gigabit- statt nur Fast-Ethernet-Tempo sowie Bluetooth gut zu Gesicht. Bei den Schnittstellen gibt’s nichts zu meckern – im Gegenteil: Speicherkartenleser, Firewire und TV-Ausgang sind für Profi-Notebooks nicht selbstverständlich. Das Lenovo 3000 N100 nimmt übrigens nur PC-Cards auf – für die neuen Expresscards besitzt es keinen Steckplatz. Gut für Business-Anwender: Der Zugriff auf den Mobilrechner lässt sich per Fingerprint-Scanner schützen.

Geschwindigkeit: Trotz Einzelkerns macht der Core Solo ordentlich Tempo – er hält mit einem ein bis zwei Taktstufen schneller arbeitendem Pentium M locker mit. Verglichen mit einem gleichgetakteten Core Duo ist er bei Standardprogrammen aber rund 15 Prozent langsamer.

Mobilität: Unterwegs und Schreibtisch – beim Lenovo 3000 N100 geht beides zusammen. Denn bei drei Stunden Akkulaufzeit und 2,74 Kilogramm Gewicht kann man das Notebook hin und wieder auch auf Reisen mitnehmen. Andere Mobilrechner mit Core Solo arbeiteten aber noch sparsamer.

Ergonomie: Besonders hell war das Breitbild-Display nicht – für einen gut ausgeleuchteten Büroarbeitsplatz reichen die gemessenen 126 cd/m2 aber aus. Auch in punkto Farbdarstellung macht das Display bei einer Powerpoint-Präsentation eine bessere Figur als beim Videoschauen. Der Lüfter blieb in jeder Situation angenehm leise, so dass Sie das Lenovo 3000N100 auch problemlos in Konferenzraum oder Lesesaal benutzen können.

Handhabung: Immerhin die Tastatur kommt an die hohe Thinkpad-Qualität heran – sie war sehr stabil mit ausgeprägtem Druckpunkt, beim schnellen Tippen aber recht laut. Statt Touchpad und Trackpoint wie bei den Thinkpad-Modelle dient im 3000 N100 nur ein Touchpad als Mausersatz.

Service: Schwach für ein Business-Notebook – Lenovo gibt beim 3000 N100 nur 12 Monate Garantie.

Fazit: Recht günstige Arbeitsmaschine, die für Einsteiger-Ansprüche ausreicht. Für Geschäftsanwender ist die kurze Garantiezeit ein echter Minuspunkt.

Inhalt dieses Artikels