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03.01.1997 - 

Kommentar

Produzenten werden zu Dienstleistern

Was haben elektrischer Strom und Pizza gemeinsam? Wenn man den Zukunftsvisionen von Stefan Keese folgt, zumindest eins: Irgendwann werden wir den einen wie die andere über das Internet ordern. Der Hauptabteilungsleiter Informationsverarbeitung beim Berliner Energieversorger Bewag mag den Faden sogar noch weiter spinnen: Wenn der Markt erst einmal von allen Restriktionen befreit ist und jeder Lieferant sein Angebot im World Wide Web präsentiert, wenn also die totale Preistransparenz herrscht, dann, so Keese, sollte es für findige Köpfe ein leichtes sein, Softwareprogramme zu schreiben, die selbständig die jeweils günstigste Offerte herausfiltern. Das sei vielleicht zu aufwendig für einen Privatkunden für Großabnehmer oder Kundenzusammenschlüsse könne es sich aber schnell auszahlen. Und solche "Sonderkunden" stehen bei den Energieversorgern oft für einen erheblichen Teil des Umsatzes. Die europaweite Deregulierung des Energiemarkts ist beschlossene Sache. Wann sie Wirklichkeit wird, hängt vor allem davon ab, wie schnell sich die vielen Divergenzen zwischen den Regierungen und der Industrie klären lassen. Doch irgendwann werden wir uns den Anbieter aussuchen, der den besten Service zu einem konkurrenzfähigen Preis liefert. Aus Energieproduzenten müssen dann Dienstleister werden.qua