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23.03.2005

Professional Planner auch für Vertriebler

Winterheller bietet seine Controller-Software nun auch für Vertriebsanalysen an.

Die Winterheller Software hat ihre branchenunabhängige Lösung für Unternehmensplanung und Budgetierung "Professional Planner" um das Produkt "Sales Up" für die detaillierte Vertriebsplanung erweitert. Sie deckt laut Hersteller die Modellierung und Steuerung (Workflow) des Planungsprozesses, die Umsatz- und Absatzplanung sowie Deckungsbeitrags- und Kostenträgerplanung ab. Dabei unterstützt die Software einen Top-Down- beziehungsweise Bottom-up-Ansatz im Planungsprozess.

Firmeninformationen erfassen und auswerten

Die Daten lassen sich online und offline erfassen. Weitere Funktionen dienen zur Ermittlung von Mengen- und Preisabweichungen, zur Berichtsgenerierung, -verteilung und Ad-hoc-Analysen sowie für Forecasts, Szenariorechnungen und Simulationen.

Sales Up basiert auf einer Client-Server-Architektur und Microsoft-Technik, bietet eine Excel-kompatible Oberfläche und kann für die Speicherung der Planungsinformationen Datenbanken wie die Microsoft Desktop Engine und den SQL Server sowie Modelle von Sybase oder Oracle nutzen. Der Datenzugriff erfolgt über Standardschnittstellen wie ODBC oder OLE DB sowie "Converter" für ERP-Systeme. Herzstück des Professional Planner und seiner Ableger ist laut Unternehmenssprecherin Claudia Nichterl die "Advanced Business Intelligence" (ABI). Sie stellt vordefinierte betriebswirtschaftliche Logik in Form von über 8500 Formeln aus dem Controlling bereit. Zusammenhänge zwischen Bilanz, Gewinn- und-Verlustrechnung (GuV) und der Liquiditätsplanung sind bereits abgebildet. "Unser größter Konkurrent ist Excel, doch während dort die Mappen erst noch verknüpft werden müssen, ist dies bei uns schon hinterlegt", sagt Nichterl.

Demnach können dank ABI und dem ebenfalls in der Software mitgelieferten Organisationsbaum Unternehmen unmittelbar mit dem Aufbau eines Planungsmodells und des dazugehörigen Berichtswesens beginnen und sich die benötigten Funktionen auswählen. Ebenso sind verschiedene Rechnungslegungen nach HGB oder IAS möglich.

Professional Planner wird laut Hersteller mittlerweile von 4000 Unternehmen genutzt, davon stammen zwei Drittel aus dem Mittelstand. Laut Nichterl lässt sich die Software in kleinen Unternehmen in ein bis zwei Tagen implementieren, wenn die Unternehmensstrukturen, die in den Baum übertragen werden sollen, bereits ausgearbeitet sind. Bei Konzernen hänge die Einführungsdauer in erster Linie von der Komplexität des Planungsmodells ab. Doch auch hier sei man durch ABI schneller als marktgängige Business-Intelligence-(BI-)Lösungen, die erst vom Anwender und Beratern aufgebaut werden müssten.

Spezielle Technik für das Ursachen-Controlling

Dank der Software "Analyser" könne Winterheller zudem mit Techniken aus dem Online Analytical Processing (Olap) auch das Ursachen-Controlling adressieren und hier mit BI-Herstellern konkurrieren. Daten für Simulationen müssten nicht mehr wie sonst üblich sofort in die Datenbank geschrieben werden, sondern würden im Arbeitsspeicher (in Echtzeit) mit Hilfe mitgelieferter mathematischer und betriebswirtschaftlicher Funktionen multidimensional berechnet. (as)