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24.08.1990 - 

Ernüchterung bei amerikanischer Konferenz

Professioneller Windows-Einsatz kann doch kostspielig werden

BOSTON (IDG) - Windows, der große OS/2-Konkurrent, kommt die Anwender doch nicht so billig, wie oft behauptet wird. Für die Version 3.0 sollte man mindestens einen 386-PC mit 4 MB RAM veranschlagen, so die Teilnehmer einer Windows-Konferenz in den USA.

Windows mag viele Vorzüge haben, gratis sind der Komfort und die zusätzliche Leistung nicht. Das zeigte sich auf der "Windows Conference and Exhibition", die Mitte August in Boston stattfand.

Windows 3.0 auf einem 286er AT mit 2 MB Hauptspeicher, das gehe zwar, sei aber nichts für die tägliche Arbeit, so die einhellige Meinung der etwa 1000 Teilnehmer.

"Ich glaube, die Mindestkonfiguration sollte ein 20 Megahertz schneller 386er sein, mit 4 MB RAM und 60-MB-Festplatte," sagte Daniel Willis, bei 3M in St. Paul, Minnesota, für die Installation von Windows und OS/2 zuständig.

Um mit Microsofts DOS-Oberfläche glücklich zu werden, sei weiterhin ein VGA-Display so gut wie unverzichtbar. Eine Konfiguration, die dahinter zurückbleibt, führe langfristig nur zu unzufriedenen und in der Folge weniger produktiven Anwendern.