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13.06.1975

Professor Dr. phil. Dr. h. c. Ernst Peschl (68), emeritierter Ordinarius für Mathematik an der Universität Bonn, ist von der französischen Regierung zum "Officier des Palmes Académiques" ernannt worden. Peschl erhielt diese seltene Auszeichnung - 1808

Professor Dr. phil. Dr. h. c. Ernst Peschl (68), emeritierter Ordinarius für Mathematik an der Universität Bonn, ist von der französischen Regierung zum "Officier des Palmes Académiques" ernannt worden. Peschl erhielt diese seltene Auszeichnung - 1808 eingeführt und 1955 zum Orden erhoben - in Würdigung der Verdienste auf seinem Fachgebiet, der Mathematik, insbesondere aber wegen der fruchtbaren Zusammenarbeit mit seinen französischen Fachkollegen.

1969 war Peschl die Ehrendoktorwürde der Universität Toulouse verliehen worden. Er gehörte von 1968 bis 1974 der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD) an: Als Leiter des GMD-Instituts für Mathematik und vor allem als Vorsitzender des wissenschaftlich-technischen Rates der GMD hat er entscheidende wissenschaftspolitische Entwicklungen mitgestaltet. (pi)

Jean-Pierre Brulé (46), seit 1972 Président Directeur Général der Compagnie Honeywell Bull in Paris, soll in Übereinstimmung mit der französischen Regierung zum Chef der zukünftigen Compagnie Internationale pour L'Informatique "CII-Honeywell Bull" ernannt werden. Zweiter Mann an der Spitze der jungen CII/HB-Fusion wird Robert Gest, der erst vor kurzem vom Directeur Général zum Chef der CII avancierte. Er hatte Michel Barré abgelöst, als dieser aus Protest gegen die Fusion CII-HB von seinem Posten zurücktrat. Barré hätte stattdessen entschieden eine Stärkung der Unidata-Gruppe vorgezogen. (pi)

Bei der Wang Laboratories Inc. geht es auch weiterhin "exotisch" zu: Das von dem Exil-Festland-Chinesen Dr. An Wang (54) in den USA gegründete Computer-Unternehmen hat den in Indonesien geborenen, gebürtigen Holländer amerikanischer Staatsangehörigkeit, Johannes Spanjaard (zu deutsch: Spanier) zum Boß der Wang-Europazentrale in Ottergem bei Brüssel ernannt. Spanjaard, der an der Universität Amsterdam Wirtschaftswissenschaften studierte, war zunächst Vizepräsident und Leiter des Rechnungswesens in der Konzernleitung in Tewksbury/Massachusetts. Von seiner belgischen Residenz aus steuert Spanjaard den Verkauf und das Marketing in sechs europäischen Ländern. (pi)

Die Erkenntnis, daß mehrere kleine Vipern ebenso giftig sein können wie eine Riesenkobra, scheint sich angesichts des laufenden Antitrust-Prozesses der US-Regierung gegen die IBM Corp. langsam bei der amerikanischen Hersteller-Konkurrenz durchzusetzen.

"Solange wir nur einen superstarken Gegner zu beachten haben, können wir uns darauf einstellen. Eine in mehrere potente Unternehmen aufgesplitterte IBM aber kann doch schwerer auf die Finger geschaut werfden", bemäkelte Ed Marinaro, Marketing-Chef der Modular Computer Systems (Modcomp) die Pläne der Ford-Administration, den Computer-Giganten in verschiedene Firmen zu entflechten. "Zudem hat IBM eine ganze Menge für die Computer-Industrie getan, indem sie mit neuen Technologien gültige Standards für die Branche setzte", erklärte Ex-IBMer Marinaro auf der National Computer Conference in Anaheim/Californien. Seine freimütigen Äußerungen können, nach jüngsten Befragungen der Computerworld, als symptomatisches Echo aus Hersteller-Kreisen auf die Antitrust-Bestrebungen der amerikanischen Regierung gewertet werden. rai