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10.06.1994

Prognose beziffert den weltweiten Umsatz 1994 auf 3,3 Milliarden Dollar Verlagerung von Voice-Mail auf PCs belebt das Geschaeft

FREIBURG (CW) - Die Total Communication Gesellschaft fuer Kommunikationstechnologie hat eine Prognose ueber den weltweiten Markt von Voice-Mail-Systemen erstellt. Ausgehend von Recherchen in internationalen Informationsquellen, beziffert das Freiburger Unternehmen das Wachstum fuer 1994 auf 25 Prozent. Erstmals ueberschreitet das Volumen dabei in diesem Jahr die Drei- Milliarden-Dollar-Marke.

Total Communication gliedert den Voice-Mail-Markt, in dem 1994 rund 3,3 Milliarden Dollar umgesetzt werden sollen, in vier Segmente:

- Sprachnachrichtenuebertragung (Voice Messaging),

- Telefonanrufverarbeitung (Voice Answering),

- Sprachausgabe (Voice Response) sowie

- interaktive Sprachinformation (Interactive Voice Response).

Sprachinformationen werden digitalisiert

In jedem dieser Bereiche werden die Sprachinformationen digitalisiert und von Rechnersystemen quasi wie Daten weiterverarbeitet. Als typische Anwendungen fuer die Voice-Mail- Loesungen nennt Total Communication die zeitversetzte Sprachkommunikation, Sprach-Mailboxen und Datenbankzugriffe per telefonischer Fernbedienung.

Fuer die Zukunft hat das Unternehmen zwei Trends ausgemacht. Der zunehmende Einsatz des PCs als Sprachverarbeitungsrechner belebt die Marktentwicklung, zudem prognostizieren die Breisgauer eine weitgehende Integration der Sprachdienste in Fax- und E-Mail- Systeme. Die Verlagerung der Anwendungen von Minicomputern der mittleren und oberen Leistungsklasse auf PCs bedingt zusaetzlich einen Preisschwund, so dass auch kleinere Unternehmen diese Form des Sprachdienste nutzen koennen. Besonders fuer Freiberufler bringen Voice-Mail-Systeme laut Total Communication den Vorteil der besseren Erreichbarkeit. Hohe Synergiepotentiale bestaetigt die Prognose auch der Verkuepfung von Fax und Voice-Mail, wie etwa bei Fax-on-demand-Anwendungen. Dabei koennen per Telefon Informationen abgerufen werden, die ueber Sprachausgabe via Fax an Interessenten geleitet werden.

Das Zusammenwachsen von Voice- und E-Mail-Systemen schaetzen die Freiburger indes weniger positiv ein. Erst laengerfristig koenne eine Marktentwicklung aehnlich wie bei den Faxanwendungen stattfinden. Der Grund fuer die schwaechere Verbreitung der Sprachdienste im E-Mailbereich liegt laut Total Communications in der grundsaetzlich unterschiedlichen Ausrichtung der Systeme: E- Mails werden typischerweise bei der Verteilung dupliziert, waehrend Sprachinformationen zum Abruf zentral gespeichert werden. Die Vervielfaeltigung der gesprochenen Nachricht wuerde derzeit noch den Speicherbedarf und die Kosten ausufern lassen.