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21.03.1975

Programm-Pakete für RPG II, TP und DB

PFORZHEIM - Die Uniserv Karl-Heinz Krug OHG brachte mit UNI-Source ein Dokumentatison- Programm auf den Markt, das eine Analyse von RPG II-Source-Decks ermöglicht.

Dadurch lassen sich Test- und Wartungskosten nicht unerheblich verringern. Insbesondere bei Änderungen umfangreicher Programme, die der Benutzer nicht selbst geschrieben hat, oder die vor längerer Zeit entwickelt wurden, können Zeiteinsparungen bei der Rekonstruktion der Programmlogik erzielt werden. Zusätzlich kann eine Fehlerentstehung bei den Wartungsarbeiten weitgehend vermieden werden. Die oft sehr hohen Kosten für unnötige Testläufe und die Wiederholung fehlerhafter Verarbeitungen entfallen fast völlig.

Das Programm liefert eine "Cross-Referenz-Liste" der Bezugszahlen, Feldnamen, Sprungmarken und Unterprogramme. Neben der Angabe des Setzungsgrundes für jede Bezugszahl wird angezeigt, wo eine Bezugszahl beziehungsweise ein Feld benutzt oder verändert wird und in welcher Form diese Benutzung/Veränderung geschieht. Außerdem ist für jede Sprungmarke ersichtlich, wo diese definiert wurde und von welchen Anweisungen eine Verzweigung dahin erfolgt. UNI-Source ist einsetzbar auf den IBM-Systemen /3 Modell 10 (Platte), Modell 15, 360 ab Modell 25 (DOS) und allen 370-Modellen (DOS). UNI-Source kostet 695 Mark zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandspesen. hö

Informationen: UNISERV Karl-Heinz Krug OHG 753 Pforzheim, Westliche 27

BAD HOMBURG - Im Februar hat die GTE Information Systems, Bad Homburg, ein neues Intercomm-Release freigegeben, das unter anderem einen sogenannten "Super-Charger" enthält.

Trotz Verbesserungen mehr CPU

Der Entwickler von Intercomm, die Programming Methods, eine Division der GTE, wies darauf hin, daß Anwendungen, die unter OS/VS laufen, wesentlich mehr CPU-Zeit benötigen als Anwendungen unter OS.

Mit Intercomm wurden Methoden entwickelt, die die kostspieligen OS-Operationen umgehen sollen. Das Paket ändert keinen VS-Teil, läuft aber voll virtuell.

In den letzten zwei Jahren wurden mit Intercomm bereits VS-Verbesserungen angeboten, in erster Linie für die Verbesserung der Antwortzeiten und Durchsatzprobleme. Größtes Problem aber war dabei, daß die CPU-Zeiten erheblich anstiegen.

Fast 50 Prozent CPU-Einsparungen

Nach Angaben der GTE konnten Anwender, die das neue Release eingesetzt haben, feststellen, daß sich mit Hilfe des Super-Chargers die benötigten CPU-Zeiten für das TP-Steuerungssystem auf 360/370-Anlagen mit OS-Betriebssystem halbieren. Die Unidat-Versicherung in Ciatel, Washington, USA, einer der Super - Charger - Benutzer, fährt sein TP-System auf einer /370-168 unter VS/2 Release 1.6 mit vier Megabyte Hauptspeichern. Das Online-System benötigte regelmäßig 49 Prozent der CPU-Zeit. Nach Einsatz des neuen Intercomm-Release 6.2 mit Super-Charger fiel die benötigte CPU-Zeit auf 22 Prozent. Bei der Unidat wird die so gewonnene Zeit nun weiterverkauft.

Die Firma fährt unter Intercomm über 300 Online-Programme, die meist in Cobol geschrieben sind. Hauptanwendungsgebiete sind Abfragen, Dateiänderungen und Dateierfassungen für das gesamte Lebensversicherungsgeschäft. Das System wickelt täglich 60 000 Nachrichten über 200 Terminals ab, mit einer durchschnittlichen Antwortzeit von zwei bis drei Sekunden.

Weitere Batch-Partition freigemacht

Als weiteren erfolgreichen Anwender des Super-Charger nennt GTE eine Gesellschaft mit einem System 370-158, die einen Rückgang von nahezu 50 Prozent an CPU-Zeit verzeichnen kann: 13 Prozent gegenüber jetzt sieben Prozent. Die Firma setzt 70 Terminals ein, um an die 30 000 Transaktionen pro Tag durchführen zu können. Anwendungsschwerpunkte sind Datenerfassung, Abfragen und Änderungen von Dateien. Vor der Installation des Super-Charger soll die gesamte CPU-Belastung bei 90 Prozent für Online- und Batch-Verarbeitung gelegen haben. Jetzt konnte eine weitere Batch-Partition initiiert werden. hö

Informationen: GTE Information Systems GmbH, 638 Bad Homburg, Louisenstraße 98

WILHELMSHAVEN - Die ADV/ORGA F. A. Meyer KG bietet jetzt den neuentwickelten Baustein advor-820 an. Dabei soll es sich um einen Generator handeln, der durch minimale Parametereingaben gesteuerte Programme erstellt, die folgende Funktionen erfüllen.

Aufbau von Testdateien in der Erprobungsphase neuer Programme, Datensicherung von Magnetband- und Magnetplattendateien, Umformatisierung von Dateien, Erstellung "benutzerfreundlicher" Dateiausdrucke.

ADV/ORGA spricht noch von weiteren Nutzeffekten:

- einheitlicher Programmaufbau aller File-to-File-Funktionen nach NP,

- optimale Programmgrößen und Durchlaufzeiten, da nur die wirklich benötigten Modulen generiert werden,

- geringer Umstellungsaufwand bei Peripheriewechsel und Benutzung von Ausweich-EDVA,

- Beschränkung der Programmierung auch bei komfortableren Dateierstellungs-, -modifikations- und -auswertungsprogrammen auf den problemorientierten Verarbeitungsteil. (pi)

Informationen: ADV/ORGA F. A. Meyer KG, 2940 Wilhelmshaven, Postfach 420

FRANKFURT - Das bereits seit mehreren Jahren in den USA eingeführte Datenbanksystem IDMS (Integrated Database Management System) wird jetzt vom dse-Institut für Datensystem-Entwicklung in Deutschland angeboten.

Das Paket basiert auf den Codasyl-Spezifikationen vom April 1971. Codasyl ist eine Vereinigung von EDV-Anwendern und einigen Herstellern.

Der Bericht vom April 1971 hat seit seinem Erscheinen eine Vereinheitlichung der Datenbank-Terminologie herbeigeführt. Er trennt zwischen der Beschreibung und der Manipulation von Daten. Der Bericht spezifiziert zwei Sprachen. DDL (Data Description Language) ist die Sprache zur Beschreibung von Datenbanken. DML (Data Manipulation Language) ist die Sprache zur Beschreibung der Manipulation von Datenbanken.

Im Datenbanksystem IDMS ist der wichtigste Teil der Codasyl-Spezifikationen von DDL und DML implementiert. Das Paket läuft auf IBM DOS/OS und Siemens PBS-BS-1000. (pi)

Informationen: dSE-Institut für Datensystem-Entwicklung GmbH & Co. KG, 6000 Frankfurt/Main 90, Praunheimer Landstraße 50