Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

12.04.1985

Programmierbarer Steuerungsablauf steht im Vordergrund:Siemens läßt DV ins Sägewerk einziehen

MÜNCHEN (CW) - Ihre neue Steuerungs- und Datentechnlk für die automatisierte Holzverarbeitung hat jetzt die Siemens AG anläßlich der im Mai stattfindenden Fachmesse Ligna 85 erstmalig offiziell erläutert.

Zu den Produktinnovationen gehören neben den speicherprogrammierbaren Automatisierungssystemen Simatic-S5 eine freiprogrammierbare CNC-Steuerung und das Produktionsdatensystem Lignotron. Letzteres soll den Angaben des Elektro- und Elektronikkonzerns zufolge an Rundholzplätzen und in Sägewerken Einzelautomatisierungen steuern beziehungsweise koordinieren und eine zentrale Informations- sowie Entscheidungsbasis zur Verfügung stellen.

Die kompakte CNC-Steuerung Sinumerik 810 ist für die Herstellung

von Fenstern, Türen, Stilfronten oder Möbel-Kleinserien sowie von Rahmen oder Figuren konzipiert.

Laut Siemens eignet sie sich auch für eine wirtschaftliche Automatisierung der Holzverarbeitung in kleineren und mittleren Betrieben. Für die kommissionsweise Fertigung bietet das Münchner Unternehmen zusätzlich die Steuerungsfamilie Simatic-S5 an, deren einzelne Geräte in ihren Funktionen und Bauformen auf die unterschiedlichsten Anwendungen zugeschnitten sind. Die Systeme ermöglichen laut Siemens unter anderem die Steuerung von Spannelementen, eine programmierbare Positionierung der Bearbeitungseinheiten sowie Anschläge und eine schnelle Verfügbarkeit aller Bearbeitungsprogramme .

Zur Speicherung der verschiedenen Programme empfiehlt Siemens den Einsatz seines Arbeitsplatzcomputers "PC 16-11", bei dem je nach Programmlänge bis zu 3000 Fertigungsprogramme hinterlegt werden könnten. Die Betriebsüberwachung und Fehlerdiagnose mit Hinweisen auf Ursache, Art und Ort der Störung sowie deren Beseitigung schließlich seien mit dem neuen Bildschirmanzeigesystem WF470 möglich.