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20.09.1991 - 

Objektorientierte Software-Entwicklung

Programmierumgebung greift auf Datenbanken zu

EVANSTON (IDG) - Die Standardisierungsgremien sind gerade erst dabei, die Eigenschaften von Objekten zu definieren. Doch die Hersteller wollen nicht warten. So bereitet die Whitewater Group, Evanston/Illinois, bereits für den kommenden Oktober die Freigabe der vierten Version, ihrer objektorientierten Programmierumgebung "Actor" vor.

Das PC-Produkt wurde mit Bibliotheken ausgestattet, mit deren Hilfe der Benutzer auf die verschiedensten Datenbanksysteme zugreifen kann. Die Dynamic Link Libraries (DLL) von Actor sind Herstellerangaben zufolge Datenbank-unabhängig und unterstützen die Datenbankprodukte Paradox und Dbase ebenso wie das Excel-Spreadsheet und ASCII-Dateien. Auf Wunsch sind auch Bibliotheken für IBMs DB2 und OS/2 Extended Edition, für das Oracle-Datenbanksystem sowie für den SQL-Server von Sybase lieferbar.

Eine weitere Neuerung stellt die Macro-Sprache für Windows-Elemente dar, bei der grafische Objekte durch Anklicken ausgewählt werden können. Auf diese Weise wird der Programmieraufwand bei der Gestaltung der Bildschirmoberfläche und der Dialoge verringert.

Schließlich unterstützt die Programmierumgebung jetzt ein Vererbungsverfahren, das die Datenobjekte vor unerwünschten Veränderungen schützt. Die Minimalvoraussetzung für den Einsatz von Actor 4.0 sind ein 286er PC mit zwei MB Hauptspeicher und einer Festplatte sowie Microsofts Windows 3.0.