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20.03.1992 - 

Einstieg in die Unix-Welt möglich

Progress macht die AS/400 zu einem reinen Daten-Server

HANNOVER (CW) - Die Idee vom Mainframe als Daten-Server greift jetzt auch auf die IBM-Midrange-Serie AS/400 über. Mit "Progress/400" hat die Kölner Progress Software GmbH eine Anwendungsentwicklungs-Umgebung präsentiert, mit der sich IBMs Datenbankmaschine als reiner Daten-Server nutzen läßt.

MS-Windows-, OS/2- sowie RS/6000-Rechner unter dem Unix-Derivat AIX haben als Front-ends Zugriff auf die AS/400-Daten. Ebenso ist jedoch der Datenzugriff auf Oracle- und rdb-Datenbanken sowie auf C-ISAM und RMS-Dateisysteme möglich. Für den Progress-Anwender heißt das: Der Ausstieg aus der proprietären AS/400-Welt mit sämtlichen 4GL-Anwendungen und der Einstieg in die Unix-Welt stellt keinen allzu großen Aufwand mehr dar.

Die Progress/400-Familie besteht aus den drei Produktkomponenten Server, 4GL und Runtime. Die Serversoftware erlaubt Progress-Anwendungen, die auf Clients unter Windows, OS/2 und RS/6000-AIX laufen, Informationen aus der OS/400-Datenbank über das IBM-Kommunikationsprotokoll LU6.2 zu lesen oder zu ändern. Ab Juli dieses Jahres sollen dann die Produkte 4GL und Runtime erscheinen, mit denen Anwendungen geschrieben werden können, die direkt auf der AS/400 unter Verwendung von 5250-Terminals im Blockmodus ablauffähig sind.

Dem Anbieter zufolge lassen sich mit der Entwicklungsumgebung auch komplexe transäktionsorientierte Client-Server-Anwendungen implementieren. Das Produkt unterstützt ANSI-SQL innerhalb der Progress-4GL, kommuniziert aber gleichzeitig auf einer sogenannten Maschine-Interface-Ebene mit dem OS/400-Betriebssystem.