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23.01.2004 - 

Caching Engine soll die erwartete Datenflut bewältigen

Progress nutzt RFID-Technik

MÜNCHEN (CW) - Die Firma Progress will die Datenerfassungstechnik Radio Frequency Identification (RFID) in ihren Produkten unterstützen. So kann die Datenbank "Objectstore" als angeblich erste im Markt den mit RFID geplanten Electronic Product Code (EPC) über eine Cashing-Engine verarbeiten.

Statt des EAN-Barcodes (EAN= European Article Number) erhalten Artikel künftig eine EPC-Nummer. Diese wird in kontaktlos lesbaren RFID-Etiketten gespeichert und ermöglicht es, einzelne Produkte eindeutig zu identifizieren. Bei der propagierten 96-Bit-EPC-Implementierung könnten sich so theoretisch über 68 Milliarden Seriennummern von über 268 Millionen Herstellern zuordnen lassen. Laut Analysten wächst jedoch mit der Übermittlung der RFID-Daten an die nachgelagerte IT das anfallende Datenvolumen erheblich. Schätzungen gehen dahin, dass allein der Handelsriese Wall-Mart täglich 8 Terabyte an RFID-Daten produzieren wird.

Eine solche Datenflut kann laut Progress von herkömmlichen relationalen Datenbanken nicht mehr schnell genug verarbeitet werden. Hier sei Caching-Technik nötig, wie sie der Hersteller seit längerem mit der "Real-Time-Event-Engine" bietet. Diese residiert im Hauptspeicher von Objectstore und kann jetzt auch EPC-Input verarbeiten. Die Daten können mit ihr in Echtzeit entweder direkt an Backend-Anwendungen weitergeleitet oder in der Datenbank für Abfragen hinterlegt werden. Während relationale Datenbanken laut Progress typischerweise einige hundert Transaktionen pro Sekunden speichern können, sei die Engine für bis zu 50000 Events ausgelegt. (as)