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Applikations-Server mit EJB, XML und JMS


11.06.1999 - 

Progress setzt im Internet auf Business-Applikationen

KÖLN (CW) - Die Progress Software Corp., ein Anbieter von Produkten für die Entwicklung, Implementierung und das Management von Geschäftsanwendungen, hat ihre Pläne zur Erweiterung der erstmals 1998 vorgestellten Universal Application Architecture (UAA) bekanntgegeben. Demnach umfaßt sie jetzt auch die Werkzeuge und das Framework für integrierte Business-to-Business-Applikationen im Internet.

Anwendungen, die im Rahmen des UAA Framework entwickelt und implementiert werden, unterstützen nach Angaben der Kölner Progress-Dependance die nächste Generation des E-Commerce: vollständig automatisierte Business-to-Business-Prozesse zwischen Unternehmen und deren Partnern, Lieferanten und Kunden. Herzstück der UAA ist dabei ein neuer "Apptivity"-Applikations-Server, Codename "Vader".

Laut Progress ist Vader einer der ersten Applikations-Server, der ein komponentenbasiertes Programmiermodell, auf Standards gestützten Datenaustausch und ein Internet-Business-Messaging-System vereint. Damit sei es möglich, neue Applikationen zu entwickeln, vorhandene umzuwandeln sowie verschiedene Business-to-Business-Anwendungen über das Internet, respektive Extranets, zu integrieren.

Im Zusammenhang mit der UAA-Ankündigung hat Progress Software auf seiner User-Konferenz auch ein neues Application-Service-Provider-(ASP-)Programm vorgestellt. Dieses soll unabhängige Software-Anbieter (ISVs) in die Lage versetzen, ihre vorhandenen Applikationen ASP-fähig zu machen und von dem wachsenden Applikations-Mietmarkt zu profitieren.

Konkret sehen die Entwicklungspläne für Vader im zweiten Halbjahr 1999 folgende Features vor: komponentenbasiertes Programmiermodell auf Basis von Enterprise Javabeans (EJB), Implementierung von Extensible Markup Language (XML) zum flexiblen Datenaustausch sowie eine Netzwerk-Messaging-Infrastruktur gemäß der Java-Messaging-Service-(JMS-)Spezifikation. Als Teil seiner JMS-Strategie bietet Progress'' relationales Datenbank-Management-System (RDBMS) einen skalierbaren Message-Speicher. Für künftige Versionen von Apptivity Vader ist zudem die Unterstützung der Progress-4GL-Geschäftslogik geplant. Dann, so der Hersteller, bilden der bisherige "Open Appserver" und Vader einen einheitlichen ApplikationsServer. Zusätzlich enthält die UAA-Produktsammlung Applikations-Management-Werkzeuge und eine Embedded-Datenbank.

Gleichzeitig will Progress im Rahmen des UAA Framework seine Internet-Software-Quality-(ISQ-)Familie ausbauen. Diese Produkte zielen auf die Messung der Leistung, Verfügbarkeit und Wiederherstellbarkeit von Internet-Anwendungen. Noch heuer will das Unternehmen weitere ISQ-Tools anbieten, die speziell auf Business-to-Business-Applikationen im Internet abgestimmt sind. Zu diesen Produkten zählen ein Frühwarnsystem für die Überwachung des Progress RDBMS sowie ein auf E-Commerce ausgerichtetes End-to-End-Produkt zum Transaktions-Monitoring.