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22.04.2005

Projekt-Manager müssen sich auf niedrigeres Grundgehalt einstellen

Die Krise der IT-Branche hat die Vergütungspolitik der Unternehmen verändert.

Wer als IT-Projekt-Manager auf ein möglichst hohes Fixgehalt hofft, hat derzeit schlechte Aussichten. Das zeigt eine Studie der Vergütungsberatung Towers Perrin, die Gehaltsdaten aus 114 IT-Unternehmen untersucht hat. Demnach setzen die Firmen auf immer höhere variable Gehaltsbestandteile und niedrigere Grundgehälter.

Für IT-Projekt-Manager sind die Grundgehälter im Markt sogar gesunken: Diese können, je nach Alter und Berufserfahrung, nur noch zwischen 61 000 Euro (31 bis 40 Jahre) und 70000 Euro (über 50 Jahre) rechnen. Noch vor zwei Jahren lagen die Grundgehälter um einige tausend Euro höher. Die Gesamtvergütung hat sich für Projekt-Manager in kleinen Firmen (71000 Euro) wie auch in Großunternehmen (78 000 Euro) indes nicht verändert, da der variable Anteil höher als früher ist.

Restrukturierung hinterließ Spuren

Diese Verschiebungen in der Gehaltsverteilung sind laut Towers Perrin ein Ergebnis der Restrukturierungen: Mitarbeiter, die im Zuge des Internet-Booms überdurchschnittlich verdient hatten, mussten gehen, während die Unternehmen gleichzeitig neue Mitarbeiter mit höheren variablen Gehaltsanteilen einstellten. Einzig die jüngeren Projekt-Manager unter 30 Jahren sind von dieser Entwicklung nicht betroffen: Ihr durchschnittliches Fixgehalt ist seit 2003 um 4000 Euro auf 49 000 Euro gestiegen. Diesen Effekt kann Martin Hofferberth, Manager Compensation Hightech-Industry bei Towers Perrin, für andere Einstiegsgehälter nicht bestätigen: "Für 30 Prozent von 150 Positionen wurden sogar niedrigere Werte gemessen. Rund 70 Prozent der Einstiegsgehälter haben sich in den vergangenen drei Jahren nicht verändert."

Auch viele Nebenleistungen haben die IT-Unternehmen abgespeckt: So wurden die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auf das gesetzliche Minimum beschränkt, weniger Firmenwagen ausgegeben oder besondere Zusatzleistungen wie Zuschuss für Fitnesscenter-Verträge gestrichen. Unberührt blieb dagegen meistens die betriebliche Altersversorgung. (am)