Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Projekt-Telegramme

26.02.1999

Altes Werkzeug für Neufahrzeuge

Die Daimler-Chrysler AG, Stuttgart, hat mit der MacNeal-Schwendler GmbH (MSC) aus Alzenau die Fortsetzung des Nutzungsvertrags für die Software "MSC/Nastran" bis zum Jahr 2002 vereinbart. Bereits seit mehr als 25 Jahren setzt der Automobilhersteller das Standardwerkzeug in der Entwicklung von Pkws, Nutzfahrzeugen und Omnibussen ein. An den Standorten Stuttgart und Sindelfingen verwenden Ingenieure von Daimler-Chrysler das MSC-Tool zur Berechnung der Fahrzeuge hinsichtlich Festigkeit, Steifigkeit sowie Schwingungs- und akustischem Verhalten.

Schalten und walten mit neuer Software

SBC Communications Inc. hat mit der Informix Corp., Menlo Park, Kalifornien, ein unternehmensweites Lizenzabkommen über die Nutzung der gesamten Produktpalette geschlossen. Mit Hilfe der Informix-Produkte will das Telekommunikationsunternehmen aus Houston, Texas, die Schaltelemente der Netzwerke verwalten und so wichtige Funktionen wie die Problembeseitigung und Kontrolle des Netzverkehrs abdecken. Der US-Carrier kann ferner die AIN-Anwendungen erweitern (AIN = Advanced Intelligent Network), um seinen Kunden zusätzliche Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. SBC setzt Informix-Technologie bereits für Operator-Services, zur Netzwerkadministration und bei den Einsatzplänen ein.

Wird Palo Alto zur Microsoft-freien Zone?

Nach über einem Jahr aufwendiger und teurer Geschäftsumstellung gibt der IT-Riese Sun Microsystems Inc. aus Palo Alto, Kalifornien, bekannt, daß er kurz davor sei, ein "M&M-freies" Unternehmen zu werden. Das bedeutet konkret: ohne Mainframe und Microsoft-Software auszukommen. In ein oder zwei Jahren, so meldet der britische Brancheninformationsdienst "Computergram", will Sun dann in einer radikalen nächsten Phase die vor kurzem installierte Anwendungssoftware von Oracle wieder entfernen und ERP-Dienste von einem Fremdanbieter, vermutlich Oracle selbst, erwerben. Ferner erwägt Sun, auch alle anderen Hauptsysteme, einschließlich E-Mail und Web-Seite, auszulagern.