Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

05.03.1999

Projekt-Telegramme

Japaner spinnen Riesennetz

Die Nissay Life Insurance Company (Nissay) hat das derzeit größte verteilte Computersystem der Welt in Betrieb genommen. Damit will der Versicherungskonzern seinen Kundenservice verbessern und die Arbeitseffizienz erhöhen. Das System namens "NX-2000" verbindet die AS-400-Server in 2100 japanischen Nissay-Verkaufsbüros mit dem Frame-Relay-Netz des japanischen Telekommunikationsunternehmens NTT. Es kann von einem einzigen Center aus verwaltet werden. Das mit TCP/IP- und APPN/HPR-Protokollen arbeitende Netz soll rund siebenmal schneller als das bisherige werden. Bei der Entwicklung des Systems arbeitete Nissay eng mit IBM zusammen.

Linde kauft Ingenieurssuite

Die Linde AG, Wiesbaden, hat mit Aspen Technology Inc. aus Cambridge, Massachusetts, einen Fünfjahres-Lizenzvertrag abgeschlossen. Damit steht dem Linde-Geschäftsbereich Verfahrenstechnik und Hochbau mit Sitz in Höllriegelskreuth bei München die gesamte Produktpalette der "Aspen Engineering Suite" für Prozeßmodellierung und -design zur Verfügung: Der Lizenzvertrag umfaßt "Aspen-Plus" (stationäre Simulation), "Aspen- Dynamics" und "Aspen-Custom-Modeler" (dynamische Prozeßsimulation), "Aspen-Pinch" (Wärmeintegration) sowie "Aspen- RT-Opt (Echtzeit-Simulation) und Online-Optimierung.

Standardsoftware macht Schule

Die Universität Stuttgart setzt seit Anfang dieses Jahres eine Standardsoftware für die Verbindung der Kameralistik mit dem doppelten Rechnungswesen ein. Die Hochschule verspricht sich von dem Produkt "Public Performance Management" (PPM) der Baan Co. aus Putten, Niederlande, eine effektive Unterstützung der Prozesse in der zentralen Verwaltung und den über zweihundert angeschlossenen Instituten. So will die Universität Finanzbuchhaltung, Controlling und Beschaffung durch die Software integrieren. Ferner soll das Programm in Forschung und Lehre eingesetzt werden. Auch alle sieben staatlichen Fachhochschulen in Niedersachsen planen, mit PPM die Kameralistik durch ein kaufmännisches Rechnungswesen zu ersetzen.