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14.05.1999

Projekt-Telegramme

Verwaltungsdaten auf Directory-server

Der Landesbetrieb für Informationstechnik Berlin (LIT) testet seit Anfang Mai die Realisierbarkeit eines Verzeichnisdienstes (Corporate Directory) auf Basis des X.500-Standards. Ziel des Pilotprojekts der Berliner Verwaltung ist zunächst, die Mitarbeiterdaten des bisherigen Verfahrens "Internes Telefonverzeichnis Berlin" (ITVB) auf zwei Directory-Server zu migrieren und eine neue Standardanwendung zu erstellen. Nach Abschluß der Testphase will der Landesbetrieb dann klären, wie mit dem LDAP/X.500-basierenden Verzeichnissystem auch Verwaltungen, die nicht über das Berliner Landesnetz (BeLa) erreichbar sind, eingebunden werden können. Mit dem Pilotprojekt beauftragte der LIT das Dortmunder Softwarehaus Dr. Materna GmbH.

Trust-Center hilft Kunden beim Sicherheits-Check

Die Deutsche Telekom AG bietet Großkunden eine One-Time-Pass- (OTP-) Dienstleistung zur Authentifizierung ihrer Endanwender an. Das chipkartengestützte Zugangssystem "Se- covid" der Kobil Systems GmbH, Worms, soll beispielsweise Internet-Service-Providern (ISPs) helfen, den Zugriff auf ihre Web-Server und Online-Dienste abzusichern sowie Firewalls oder Router zu schützen. Dabei werden die Authentifizierungsanfragen eines lokalen Radius-Systems (Radius = Remote Authentification Dial-In User Service) via Internet an die OTP-Server im "Trust-Center" der Telekom weitergeleitet. Der Endkunde muß allerdings ein Chipkarten-Lesegerät des Typs "Kaan" - ebenfalls von Kobil Systems - nutzen.

Kontaktlos zahlen an der Tankstelle

Philips Semiconductors, Eindhoven, und Shell Niederlande BV, Rotterdam, testen ein kontaktloses elektronisches Zahlungssystem für Tankstellen. "Easypay" basiert auf dem Philips-Chip "Mifare", der in einen Schlüsselring integriert ist. Zum Tanken muß der Kunde diesen an ein Lesegerät halten und die Geheimnummer eingeben. Nach Überprüfung über eine Funkverbindung wird die Zapfsäule freigegeben. Das Einhängen des Einfüllstutzens belastet das Bankkonto des Kunden dann mit der Tankrechnung. Shell Niederlande will das System zunächst an zirka 100 Tankstellen ausprobieren.