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Projekt-Telegramme

23.10.1998

Frischzellenkur für Kliniken

Die Stuttgarter Krankenhäuser wollen ihr Rechnungswesen modernisieren. In der zweiten Stufe im Zuge der Umstellung auf SAP R/3 soll das Rechnungswesen zu einer aussagefähigen Kostenstellen- und Ergebnisrechnung ausgebaut werden. Zwischen 1995 und 1997 sind die Kliniken bereits auf das System des größten deutschen Software-Anbieters umgestiegen. Dabei wurden die Module der Finanz- und Anlagenbuchhaltung, der Materialabrechnung, der Auftragsabrechnung sowie eine spezielle Lösung mit der Bezeichnung "IS-H" für die Krankenhausverwaltung implementiert. Die Beratungsgruppe Plaut unterstützte die Software-Umstellung. Die Hardware-Ausstattung erfolgte durch die Sun Microsystems GmbH.

Barclays nutzt CTI in Call-Centern

In den Call-Centern der Barclays Bank Plc. werden Anrufe und Daten mit der CTI-Lösung (CTI = Computer-Telefonie-Integration) "Software Suite 5.1" von Genesys Telekommunications Laboratories übermittelt. Die Software untersucht die Daten gezielt nach verschiedenen Parametern wie Agenten-Know-how, Sprache oder Kundenprofilen und leitet sie bedarfsgerecht weiter. Zusätzlich ist eine statistische Erfassung möglich. Die Call-Center in Salford und Coventry nutzen die CTI-Software bereits, im nächsten Jahr wollen weitere Centers nachziehen. Die unternehmensweite Vereinbarung zwischen dem Software-Anbieter und dem Finanzdienstleister hat eine Laufzeit von fünf Jahren und einen Wert von zwei Millionen Pfund.

Supercomputer sagt Lokalwetter voraus

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach verwendet seit Mitte September das "Cray-T3E"-System von Silicon Graphics. Mit Hilfe des Supercomputers kann der DWD die Vorgänge bei Ereignissen wie der Oderflut 1997 nachvollziehen oder die lokale Wetterentwicklung bis hinunter zu einzelnen Stadtteilen vorhersagen. Zudem schätzt das digitale Supergehirn auch die Ausbreitung spontan freigesetzter Schadstoffmengen ein oder hilft bei Einzelgutachten über den Einfluß von Bauprojekten auf das Mikroklima benachbarter Zonen. Die auf dem Supercomputer installierten neuen Wettervorhersagemodelle sollen zunächst testweise parallel zu den bisherigen Modellen arbeiten.