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08.11.1996

Projekt-Telegramme

Telekom modernisiert Vertriebsunterstützung

Angesichts der drohenden Deregulierung bemüht sich die Deutsche Telekom AG intensiv um ihre lukrativen Geschäftskunden. Dieses Engagement schlägt sich auch in der Informationstechnik nieder. So plant der Noch-Monopolist, das für diesen Bereich entwickelte Vertriebsunterstützungs-System bis Mitte des kommenden Jahres auf eine moderne Client-Server-Basis umzustellen. Dazu sollen 800000 Lines of Code und 450 Datenbanktabellen von "Rosi-SQL" auf die Entwicklungsumgebung "Super Nova" von Four Seasons Software portiert werden. Für 2,5 Millionen Mark erwarb die Telekom 50 Entwickler- und 11000 Benutzerlizenzen des Tools. Die Umstellung vertraute sie der Debis Systemhaus GmbH an.

IG Metall vernetzt ihre Standorte mit ISDN

Die Frankfurter Zentrale und die etwa 200 Verwaltungsstellen der IG Metall sollen ihre Daten künftig schneller austauschen können, denn die Gewerkschaft vernetzt ihre Standorte via ISDN. Zum Einsatz kommen Bridge- und Router-Systeme des Typs "Lanconnect" von der DCS AG, Berlin. Laut Anbieter entschied sich die IG Metall unter anderem deshalb für DCS, weil die Berliner mit "Security Manager" und "Accounting Manager" eigene Netzverwaltungs-Werkzeuge anbieten konnten. Jeden Monat gehen, so der Plan, 15 Geschäftsstellen an das ISDN-Netz, so daß das Projekt im übernächsten Jahr abgeschlossen sein wird.

ABB Kraftwerke bekämpft Stillstand der Maschinen

Mit einem standortübergreifenden Instandhaltungskonzept will die ABB Kraftwerke AG, Mannheim, die Verfügbarkeit ihrer Systeme erhöhen. Abweichungen und Störungen sollen so rechtzeitig erkannt werden, daß die Gegenmaßnahmen nur minimale Stillstandszeiten erfordern. Dazu ist es jedoch erforderlich, laufend die Daten der Maschinen zu erfassen und auszuwerten. Diese Aufgabe wollen die Mannheimer Anlagenbauer der Instandhaltungssoftware "R5 Camms" vom niederländischen Anbieter SQL Systems übertragen. Sie wird in den ersten der 25 Standorte bereits produktiv eingesetzt. Wie SQL Systems mitteilt, konnte ABB Kraftwerke dort die Anlagenverfügbarkeit um 95 Prozent steigern.