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Heidelberger Medieninstitut und die Universität Palo Alto kooperieren


02.03.2001 - 

Projekt zur Entwicklung holografischer Speicher

HEIDELBERG (CW) - Einen dreijährigen Kooperationsvertrag schloss das Heidelberger Forschungsinstitut European Media Laboratory (EML) mit der Stanford University in Palo Alto/Kalifornien. Neben gemeinsamen Forschungsarbeiten zu holografischen Speichermedien ist auch der Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern vorgesehen.

Ziel der Kooperation zwischen Palo Alto und Heidelberg ist es, die Technik des Schreibens und Speicherns von Hologrammen weiterzuentwickeln. "Beide Einrichtungen arbeiten schon länger an ähnlichen Themen", erklärt EML-Direktor Andreas Reuter. So hatte Steffen Noehte, Leiter des EML-Projekts "Opti-Mem", vor knapp drei Jahren entdeckt, dass sich die Polymerstruktur von Tesa-Film gut als holografischer Datenträger eignet. Stanford-Professor Lambertus Hesselink gilt als einer der weltweit führenden Spezialisten optischer, insbesondere holografischer Speicherverfahren. Das Einsatzspektrum der Datenspeicher reicht vom preisgünstigen Speichermedium für Westentaschencomputer über digitale Videokameras bis hin zum aufklebbaren Datenspeicher.

Neben der Entwicklung holografischer Datenspeicher sieht die Vereinbarung experimentelle Laboratorien vor, in denen Wissenschaftler via Internet an realen Versuchsaufbauten experimentieren. Grundlage hierfür bildet das bereits bestehende "Cyberlab" in Stanford. Zudem soll ein weiteres Internet-Labor an der Universität Mannheim den Austausch fördern. Vorgesehen ist ferner ein Labor für Schüler, um das Interesse an Natur- und Ingenieurwissenschaften zu fördern.

Als weiteres Projekt werden das EML und Stanford gemeinsame "Summer Schools" für Nachwuchswissenschaftler veranstalten - der erste Kurs ist bereits für diesen Sommer geplant. Finanziell unterstützt wird die Zusammenarbeit von der gemeinnützigen Klaus Tschira Stiftung mit 320000 Euro jährlich.