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13.04.2001

Projekte

13.04.2001

Otto-Versand: Nur Amazon ist im Internet stärker

Beim Hamburger Otto-Versand ist von der viel beschriebenen Internet-Müdigkeit offenbar wenig zu spüren. Eigenen Angaben zufolge beläuft sich der globale Online-Umsatz des Konzerns im reinen Endverbraucher-Geschäft mittlerweile auf 2,1 Milliarden Mark. Damit ist Otto hinter dem US-Online-Händler Amazon weltweit die Nummer zwei im E-Commerce. Allein in Deutschland habe der Internet-Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 1,1 Milliarden Mark zugelegt und sich damit mehr als verdoppelt. Firmenchef Michael Otto geht davon aus, dass der gesamte Einzelhandel im Jahre 2011 etwa zehn Prozent seiner Umsätze über das Internet generieren wird. Der Konzern selbst will bis dahin einen Online-Anteil von 20 Prozent erreichen.

Opels Webcars stecken noch im Stau

Opels Autoverkauf über das Internet kommt nicht so recht in die Gänge. Seit dem Start des Pilotprojektes "Webk@uf" am 10. März dieses Jahres sind nach Angaben des Rüsselsheimer Autoherstellers nur 28 Online-Reservierungen eingegangen. Dabei bietet der Kauf via Internet dem Kunden durchaus Vorteile: Neben Preisnachlässen zwischen sieben und elf Prozent soll der Web-Opel statt der üblichen sechs bis acht Wochen in nur 14 Tagen beim Händler abholbereit sein. Allerdings steht nur eine begrenzte Modellpalette mit jeweils vordefinierten Ausstattungsmerkmalen zur Auswahl. Opel rechnet damit, bis zum vorläufigen Ende des Feldversuchs am 31. Juli 2001 zwischen 250 und 300 Wagen auf diesem Weg zu verkaufen.

Baden-Württemberg erhöht Hochschulnetzleistung

Das Bundesland Baden-Württemberg baut sein Landeshochschulnetz BelWü (Baden extended local area network Württemberg) zur Gigabit-Datenautobahn aus. Die Übertragungsgeschwindigkeit soll von 155 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) auf 10 Gigabit pro Sekunde erhöht werden. Zudem ist geplant, das BelWü mit 400 Mbit/s an das Internet und direkt an das amerikanische Forschungsnetz "Abilene" anzubinden. Bislang sind an das BelWü die neun Universitäten des Landes sowie Fachhochschulen, Berufsakademien und Forschungseinrichtungen angeschlossen. Den Ausbau des Netzes wird die Stuttgarter Telekommunikationsgesellschaft Tesion übernehmen, die schon das bestehende Landeshochschulnetz aufgebaut und als Provider zur Verfügung gestellt hat.