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Anwenderbericht C. G. Rommenhöller GmbH, Bad Driburg-Herste:


01.09.1978 - 

Prokos steuert die Kostenrechnung stufenweise

BAD DRIBURG - "Für uns war ausschlaggebend, daß das Software-System an keine starren Verarbeitungsroutinen und vorgegebene Listbilder gebunden ist", umschreibt Werner W. Mak, Prokurist Org/DV der Kohlensäurewerke C. G. Rommenhöller GmbH in Bad Driburg-Herste die Entscheidung für das Standardpaket Prokos von mbp. Es ist seit 1975 bei dem Unternehmen im Einsatz. In den ersten zwei Jahren erfolgte die Abwicklung im mbp-Rechenzentrum. Seit 1977 wird die gesamte Abrechnung auf einer Univac 90/30 im eigenen Haus gefahren.

Die C. G. Rommenhöller GmbH fördert und vertreibt Kohlensäure. "Förderung, Umfüllung, Vertrieb sowie die Kundenbetreuung werden von 14 Werken vorgenommenen, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind", erklärt Mak. Im Rahmen der Betriebsabrechnung werden für jedes Werk folgende Auswertungen erstellt: Gemeinkosten-Betriebsabrechnungsbogen (BAB) und Einzelkosten-BAB, unterteilt nach Kostenstellenbereichen und als Zusammenfassung mit Bereichssummen. Im Gemeinkosten-BAB wird für die Kostenstellenumlage das Stufenverfahren angewandt. Die Kostenträgerrechnung erfolgt in drei Stufen. Zuerst werden die Herstellkosten (Einzel- und Gemeinkosten) für die Förderung sowie die Einstandskosten für den Ankauf von Kohlensäure ermittelt. Außerdem wird in Kennziffern die Arbeitsproduktivität gezeigt.

In der zweiten Stufe werden die Herstellkosten für die Umfüllung und Verarbeitung von Kohlensäure errechnet. Die umgefüllte oder verarbeitete Menge dieser Stufe wird mit dem durchschnittlichen Kostensatz der ersten Stufe bewertet. Die Summe aus diesen Einsatzkosten und den Kosten der zweiten Stufe ergibt den Wert der Kostenträger auf dieser Stufe.

In der dritten Stufe wird für die abgesetzten Kostenträger die Erfolgsrechnung erstellt, und zwar getrennt nach reinem Kundenabsatz und Verrechnungen zwischen den 14 Werken. Die Erfolgsrechnung wird mit absoluten Werten durchgeführt sowie mit den Werten pro abgesetzte Einheit.

"Über den Austausch von Kohlensäure zwischen allen Niederlassungen wird eine umfassende Werk-zu-Werk-Abrechnung erstellt", erklärt Mak. "Die Bewertung erfolgt mit Durchschnittssätzen der Kostenträgerstellen 1 und 2, die je Empfangswerk errechneten Kosten gehen bei diesem in die erste Stufe der Kostenträgerrechnung ein."

Neben der Kostenstellenrechnung für die Fuhrparkkostenstellen - so Mak - wird für die Fahrzeuge aller Werke eine Kraftfahrzeugabrechnung als Platzkostenrechnung durchgeführt.

Die gesamte Abrechnung wurde als Vollkostenrechnung konzipiert. "Das inhaltliche Konzept sowie der Aufbau der Auswertungslisten wurden nach unseren Anforderungen und Wünschen zusammen mit dem Softwarehaus mbp erarbeitet und anschließend mit dem Softwarepaket Prokos realisiert", erklärt Mak. "Aus den vorhandenen Tabellenoperationen wurden Abläufe zusammengestellt die auf unsere Belange zugeschnitten sind." Prokos speichert alle Daten in Tabellenform ab und unterwirft diese Tabellen sogenannten Tabellenoperationen. Die Ergebnistabellen werden für den Ausdruck aufbereitet, mit Texten versehen und gedruckt.

"Nach der Übernahme der Prokos-Abläufe auf unsere eigene Anlage wurden Mitarbeiter unseres Hauses in der Bedienung geschult, so daß Änderungen und Erweiterungen von einigen Mitarbeitern vorgenommen werde können", berichtet Mark. "Wenn wir in Zukunft die Budgetierung, Plankostenrechnung oder Deckungsbeitragsrechnung einführen, können wir dies mit oder ohne das Softwarehaus mbp, realisieren." Die eingehenden Daten werden aus vorgelagerten, maschinell abgewickelten Anwendungsgebieten selektiert oder über Belege aufgegeben.

Die monatlich anfallenden Bewegungsdaten kommen alle aus Vorprogrammen und müssen für Prokos umformatiert und umstrukturiert werden.