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15.10.1993

Proprietaere Makrosprache soll Kunden binden Mit VBA will Microsoft die Konkurrenz in Schach halten

REDMOND (IDG) - Offensichtlich sieht Microsoft in der noch fuer den Herbst dieses Jahres versprochenen Makrosprache "Visual Basic Applications Edition" (VBA) ein probates Mittel, um Konkurrenten aus dem Wettbewerb zu bugsieren. Jedenfalls denke das Unternehmen nicht daran, das zum Microsoft-Programmierstandard erklaerte VBA auch fuer andere Software-Anbieter freizugeben, meldet die US- amerikanische CW-Schwesterpu-blikation "Computerworld".

Vielmehr verfolge Microsoft Plaene, wonach die Visual-Basic- Variante kuenftig als Standardprogrammiersprache in saemtliche unternehmenseigenen Applikationen integriert werden soll. Bereits vor einigen Wochen hatte der Windows-Anbieter die Betaversion von VBA in die Tabellen-kalkulation "Excel 5.0" sowie in das Management-Paket "Project 4.0" gepackt. Kritiker sehen darin den Versuch, Anwender vollstaendig in eine Abhaengigkeit von Microsoft- Applikationen zu fuehren, konstatiert "Computerworld". Um diese Unternehmenspolitik zu sichern, wolle die Gates-Company kuenftig saemtliche Produkte individuell mit VBA ausruesten. Nach Angaben von Don Baarns, President der Baarns Con-sulting Group Inc., Sylmar, Kalifornien, ist VBA ein Ableger der standardmaessigen Visual-Basic- Programmiersprache, die lediglich um Funktionen fuer die entsprechenden Pakete erweitert wurde. "Das Excel-Paket beispielsweise enthaelt eine Reihe von Programmodulen, die spezifisch fuer den Excel-Code konzipiert wurden", so Baarns, dessen Unternehmen sich auf die Erstellung von Applikationen rund um Excel spezialisiert hat.