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01.02.2008

ProSieben will sich von skandinavischem Pay-TV trennen - Spiegel

HAMBURG (Dow Jones)--Die ProSiebenSat.1 Media AG erwägt nach Informationen des "Spiegel", sich von einem weiteren Unternehmensteil zu trennen. Derzeit prüft der Konzern nicht nur den Verkauf seiner Produktionssparte - auch das Bezahlfernsehen in Skandinavien soll veräußert werden, um die 3,5 Mrd EUR hohe Verschuldung des Münchner Medienkonzerns zu senken, berichtet das Nachrichtenmagazin am Freitag vorab. ProSieben war kurzfristig für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

HAMBURG (Dow Jones)--Die ProSiebenSat.1 Media AG erwägt nach Informationen des "Spiegel", sich von einem weiteren Unternehmensteil zu trennen. Derzeit prüft der Konzern nicht nur den Verkauf seiner Produktionssparte - auch das Bezahlfernsehen in Skandinavien soll veräußert werden, um die 3,5 Mrd EUR hohe Verschuldung des Münchner Medienkonzerns zu senken, berichtet das Nachrichtenmagazin am Freitag vorab. ProSieben war kurzfristig für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Rund 300 Mio EUR erhoffe sich ProSiebenSat.1 als Kaufpreis für die Tochter mit dem Namen C More, heißt es laut Bericht im Senderverbund. Die Investmentbank Lehman Brothers sei bereits beauftragt, bis Ende Februar die Verkaufsunterlagen zusammenzustellen. Bis zum Sommer könnte das Geschäft über die Bühne gehen, sagten Insider dem "Spiegel".

ProSiebenSat.1 hatte den Bezahlfernsehsender mit die rund einer Million Abonnenten beim Kauf der Sendergruppe SBS im vergangenen Jahr mit übernommen. Seit dem milliardenschweren SBS-Deal arbeitet der Konzern aber mit Nachdruck daran, die Finanzlast zu mindern. Zur Diskussion steht derzeit auch ein Verkauf der Produktionssparte mit tausend Mitarbeitern, über den in den nächsten Wochen entschieden werden soll.

C More, der größte Pay-TV-Anbieter Skandinaviens, erfüllt mit einer Rendite von unter 10% nicht die Erwartungen der ProSiebenSat.1-Eigentümer KKR und Permira, heißt es in dem Vorabbericht. Ein erster Anlauf, die Firma loszuschlagen, sei vor einem Jahr gescheitert. Schon seinerzeit sei mit dem skandinavischen Telekomkonzern Telenor verhandelt worden, der auch diesmal als heißer Interessent gelte. Als Kandidat nennt der Bericht ferner den US-Medienkonzern Time Warner.

ProSiebenSat.1 zitiert das Magazin mit den Worten: "Der Verkauf ist eine Option, die wir prüfen. Aber eine Entscheidung ist noch nicht gefallen."

Webseite: http://www.spiegel.de/ DJG/rio/cbr

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