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03.06.2009

ProSiebenSat.1 soll weder verkauft noch zerschlagen werden - SZ

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Mehrheitseigner des deutschen Medienkonzerns ProSiebenSat.1 Media AG verfolgen derzeit keine Pläne, das Unternehmen aus Unterföhring ganz oder in Teilen zu verkaufen. Die hohen Investitionen in die Qualität der Programme hätten "nichts mit Verkaufsplanungen oder Ähnlichem zu tun", sagte ProSiebenSat.1-Aufsichtsratsvorsitzender Götz Mäuser am Tag vor der Hauptversammlung des Unternehmens der "Süddeutschen Zeitung" (SZ - Mittwochsausgabe).

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Mehrheitseigner des deutschen Medienkonzerns ProSiebenSat.1 Media AG verfolgen derzeit keine Pläne, das Unternehmen aus Unterföhring ganz oder in Teilen zu verkaufen. Die hohen Investitionen in die Qualität der Programme hätten "nichts mit Verkaufsplanungen oder Ähnlichem zu tun", sagte ProSiebenSat.1-Aufsichtsratsvorsitzender Götz Mäuser am Tag vor der Hauptversammlung des Unternehmens der "Süddeutschen Zeitung" (SZ - Mittwochsausgabe).

Nachdem der frühere ProSiebenSat.1-Finanzvorstand Lothar Lanz Anfang Mai zur Axel Springer AG wechselte, gab es Gerüchte über einen möglichen zweiten Übernahmeversuch durch den Berliner Verlag. Der Aufsichtsratschef wies diese Gerüchte zurück. "Die Großaktionäre führen keine Gespräche mit der Axel Springer AG zum Verkauf von ProSiebenSat.1", sagte Mäuser der Zeitung. Auch eine Zerschlagung des Unternehmens sei kein Thema. Der Konzern werde keine Teile des Kerngeschäfts herauslösen und verkaufen.

ProSiebenSat.1 leidet derzeit unter der Krise am Werbemarkt. Zudem belasten Schulden von rund 3,5 Mrd EUR das Unternehmen. Angesichts des schlechten wirtschaftlichen Umfelds könne aber nicht mit zunehmenden Investitionen ins Programm gerechnet werden, sagte Mäuser, der als Manager für den Finanzinvestor Permira tätig ist. Zusammen mit dem Finanzinvestor KKR hält Permira seit Ende 2006 die Mehrheit an ProSiebenSat.1.

Mäuser wollte im Interview keine Prognose wagen, wann sich die Fernsehwerbemärkte erholen könnten. Auch für einen weiteren Personalabbau gab er keine Entwarnung. Derzeit plane das Management zwar keinen weiteren Abbau, allerdings müsse der Konzern reagieren, wenn die Märkte weiter nach unten gehen. Eine Kapitalerhöhung für ProSiebenSat.1 schloss Mäuser aus.

Marktgerüchte, wonach die Zwischenholding Lavena, über die Permira und KKR an ProSiebenSat.1 beteiligt sind, vor der Insolvenz stehe, wollte Mäuser nicht kommentieren. Er wies aber darauf hin, dass ProSiebenSat.1 eine eigenständige Aktiengesellschaft und vollkommen unabhängig von Lavena sei.

Webseiten: http://www.pro7sat1.com/ http://www.sueddeutsche.de - Von Matthias Karpstein, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-111, matthias.karpstein@dowjones.com DJG/mak/kla Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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