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07.04.2008

ProSiebenSat.1 will IT-Sparte an IBM verkaufen - Handelsblatt

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Münchener Senderkette ProSiebenSat.1 will ihre IT-Sparte an die US-Gesellschaft IBM verkaufen. Die Einigung mit dem US-Konzern solle noch in dieser Woche perfekt gemacht und bekannt gegeben werden, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Informationstechnologie der gesamten Gruppe ist in der ProSiebenSat.1 Produktion (PSP) mit insgesamt mehr als 1.000 Beschäftigten gebündelt.

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Münchener Senderkette ProSiebenSat.1 will ihre IT-Sparte an die US-Gesellschaft IBM verkaufen. Die Einigung mit dem US-Konzern solle noch in dieser Woche perfekt gemacht und bekannt gegeben werden, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Informationstechnologie der gesamten Gruppe ist in der ProSiebenSat.1 Produktion (PSP) mit insgesamt mehr als 1.000 Beschäftigten gebündelt.

Der ursprünglich ins Auge gefasste Verkauf der Produktion als Ganzes sei damit nach schwierigen Verhandlungen mit mehreren Interessenten endgültig vom Tisch. Große Teile der PSP sollen stattdessen im Konzern bleiben. "Es sind aber Umstrukturierungen und Stellenstreichungen geplant", sagte ein Beteiligter.

IBM war ursprünglich im Konsortium mit dem britischen Anbieter Red Bee Media an einem Komplettkauf der Produktion interessiert. Die Verhandlungen platzten aber. Inzwischen bietet der US-Konzern nur für die deutlich kleinere IT-Einheit. "Damit wird die PSP filetiert. Aber das ist schon sinnvoll, bei uns ist die IT auf verlorenem Posten", zitiert das Blatt aus Unternehmenskreisen.

Wie viele Beschäftigte zu IBM wechseln, sei offen. Im Umfeld des Konzerns war von 100 bis 150 Mitarbeitern die Rede. Ebenso unklar sei bisher, was IBM für die Sparte zahlen werde.

Eine Unternehmenssprecherin der in Unterföhring ansässigen ProSiebenSat.1 Media AG wollte sich zum bevorstehenden Verkauf der IT nicht äußern. Auch IBM gab keinen Kommentar ab. Im Umfeld des US-Konzerns hieß es aber, die Verhandlungen seien auf einem guten Weg, aber noch nicht abgeschlossen.

Webseite: http://www.handelsblatt.com DJG/bam

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