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08.08.1997 - 

ODS Networks stellt neue Management-Plattform vor

Protocop soll auch in Switched Networks für Ordnung sorgen

Der Siegeszug der Switched Network scheint nicht mehr aufzuhalten. Auf den ersten Blick sprechen denn auch Vorteile wie günstigere Anschaffungskosten und immense Geschwindigkeitssteigerungen für sich. Doch diese Vorzüge erkauft sich der Anwender nach Ansicht von Bernd Hillmeister, Geschäftsführer der ODS Networks GmbH, mit dem Nachteil, daß die geswitchten Netzwerke den Datenverkehr vor Management- und Sicherheitsapplikationen verbergen. Deshalb, so Hillmeister, würden bestehende Netz-Management-Systeme wie Openview, Netview, Spectrum etc. dieser Technologie nicht gerecht.

Protocop generiert dynamische Tabellen

Jede Hintertür in Switched Networks einschließlich der Modems als Sicherheitrisiko will ODS mit dem eigenen Protocop schließen. "Die Plattform ist quasi die Überwachungskamera des Netzes", gibt sich der ODS-Geschäftsführer von den Fähigkeiten seines Produkts überzeugt. Neben dem Sicherheitsaspekt unterstützt Protocop die vier anderen ISO-Kriterien für das Netz-Management: Accounting, Performance- und Fehlerüberwachung sowie Konfigurationshilfe. Dabei werden alle Daten in einer zentralen Datenbank gesammelt und in tabellarischer Form aufbereitet.

Die so generierten Tabellen, auch Reports genannt, sind dynamisch und zeigen die aktuellen Daten des überwachten Netzes. Über Filter, die auch auf komplette Datensätze angewendet werden können, lassen sich die Informationen nach Kriterien sortieren. Auf diese Weise kann beispielsweise die gesamte Kommunikation via Intranet und Internet dokumentiert werden, so daß Hacker laut ODS-Manager Hillmeister wenig Chancen haben, unentdeckt zu bleiben.

Bei der Informationsgewinnung unterstützt Protocop SNMP, MIB II, RMON sowie RMON 2. Allerdings rät Hillmeister hier zu RMON beziehungsweise RMON 2, da "diese viel mehr Daten generieren als SNMP". Zudem biete RMON vor allem in Switched Networks die Möglichkeit, an einer zentralen Stelle den gesamten Datenverkehr mitzuverfolgen. Nicht ganz uneigennützig verweist der ODS-Manager in diesem Zusammenhang auf die Kombination aus "Infinite Switch" und dem Protocop-Management-System, "denn unsere RMON-2-Probe ist die einzige, die direkt auf die Backplane zugreift und nicht an einen Spiegelport angeschlossen wird".