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20.09.1996 - 

Intel avisiert "Deschutes"-Konzept für 1997

Prozessor-Karte unterstützt 32 CPUs

20.09.1996

Firmennahe Quellen sagten, Intel werde die "Deschutes" genannte Prozessorkarten-Architektur mit einer neuen Bus- Schnittstelle ausstatten, die es Systemherstellern erlaube, Rechner mit vier bis zu 32 Prozessoren zu entwickeln. Die Deschutes-Design-Architektur wird sich - ähnlich dem "Klamath"- Modell - auf einen Pentium-Pro-Kern stützen. Allerdings kommen bei Deschutes unterschiedliche Komponenten wie ein größerer Sekundär- Cache und ein modular ausgelegter Bus zwischen Cache-Speicher und CPU zum Einsatz.

Die Taktrate für die im Deschutes-Design eingesetzten Prozessoren wird nach den vorliegenden Informationen zwischen 266 und 333 Megahertz rangieren. CPUs auf Klamath-Prozessorkarten sollen demgegenüber auf Taktraten bis 233 Megahertz begrenzt sein. Außerdem unterstützt das Klamath-Board-Design nur zwei CPUs, soll deshalb auch für sogenannte Einstiegs-Server reserviert bleiben.

Beiden Prozessorkarten-Entwürfen gemein ist, daß sie gewisse Freiheiten bei der Konfiguration lassen: So soll es möglich sein, die Boards mit unterschiedlichen Cache-Speicher-Typen wie etwa statischen RAM-Bausteinen oder sogenannten Multibank-DRAM-Chips von der Firma Mosys Inc. auszustatten.

Mit dem Deschutes-Entwurf lege Intel, so Dean McCarron, Senior- Analyst des Beratungsunternehmens Mercury Research Inc., ein Konzept für eine symmetrische Multiprozessor-Architektur (SMP) vor, die im Prinzip keine Skalierungslimitierungen besitzt. Intels Botschaft sei, daß man mit Deschutes ein auf der x86-Architektur fußendes Konzept verwirklichen werde, das vom Einstiegs-Server bis zum Hochleistungssystem reiche.

Intel-Prozessorkarten-Designs stoßen aber insofern an Grenzen, als Microsoft-Betriebssysteme wie der NT Server auch in der Version 4.0 nur bis zu acht Prozessoren unterstützen können. Erst in künftigen Varianten sollen sich in Microsoft-Betriebssystem- Umgebungen SMP-Maschinen mit mehr als acht CPUs nutzen lassen.