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20.09.1996 - 

Münchner Messe GmbH wagt Ausblick

Prozessoren sind auch weiterhin gefragt

Im Prozessorgeschäft rechnen die Münchner bis zum Jahr 2000 mit einer mittleren Wachstumsrate von weltweit 14 Prozent. Dabei soll sich der Anteil Europas auf 20 Prozent und derjenige Deutschlands auf fünf Prozent belaufen. Die Bedeutung der Mikroelektronik in Deutschland resultiere vor allem aus der enormen Hebelwirkung, die die Entwicklung und Volumen der übrigen Bauelemente stimuliere: So löse sie in den fünf für den deutschen Export wichtigsten Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik, Fahrzeugbau sowie Büro- und Datentechnik ein Erzeugnisvolumen von 750 Milliarden Mark aus.

Beim Einsatz der Mikroelektronik geht, so die Messe München, ein gutes Drittel des Verbrauchs in die Datentechnik, ein Viertel entfalle auf die Telekommunikation. Es folgt die Industrieelektronik mit 18 Prozent, die Automobilelektronik mit 15 Prozent sowie die Konsumelektronik mit acht Prozent.

Für die kommenden Jahre beruft sich die Messegesellschaft auf Prognosen, wonach der deutsche Markt um zirka neun Milliarden Mark zulegen wird. Mit rund 110 Prozent weisen die Autoelektronik das größte und die Konsumelektronik mit lediglich 13 Prozent das geringste Wachstum auf. Den mit ungefähr 3,6 Milliarden Mark höchsten Zuwachs in absoluten Zahlen sagen die Auguren für den Bereich Datentechnik voraus.