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21.05.1999 - 

Aktie gab spürbar nach

Psion warnt Investoren vor rückläufigen Umsätzen

MÜNCHEN (CW) - Für die ersten vier Monate des laufenden Geschäftsjahres teilte der britische Handheld-Anbieter Psion Plc. mit, etwa 14 Prozent weniger Umsatz verzeichnet zu haben als im Vegleichszeitraum 1998. Prompt sank der Börsenwert des Unternehmens um mehr als zehn Prozent.

Wer mit Microsoft konkurrieren will, muß Opfer bringen. Das erfährt Psion gerade am eigenen Leib. Die hohen Investitionen in das Smartphone-Betriebssystem "Epoc", eine Alternative zu Microsofts Windows CE, nennt das britische Unternehmen als einen der Gründe dafür, warum es seine Investoren schon im März dieses Jahres vor übertriebenen Umsatz- und Gewinnerwartungen warnte.

Der Umsatz mit Palmtop-Rechnern sei rückläufig, räumt Psion jetzt ein. Die Kundschaft verschiebe ihre Investitionsabsichten auf das dritte Quartal dieses Jahres. Für diesen Zeitraum hat das Unternehmen die Verfügbarkeit neuer Produkte versprochen.

Gleichzeitig sehen sich die Briten gezwungen, sieben Millionen Pfund (mehr als 20 Millionen Mark) in die Technologie- und Marketing-Schlacht mit Microsoft zu investieren. Schützenhilfe erhalten sie hier von den Telefonriesen Nokia, Motorola und Ericsson, mit denen sie im vergangenen Jahr das Joint-venture Symbian eingegangen sind.