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27.09.1996 - 

Kommentar

Psychologische Maßnahme

Hewlett-Packard bereitet seine Anwender mit der Vorstellung neuer Business Server auf Basis der 64-Bit-CPU "PA-8000" bereits auf die Zeitenwende, das heißt auf die für 1998 avisierte erste Intel-HP-Prozessorgeneration "Merced", vor. Diese wird ebenfalls in 64-Bit-Technologie ausgelegt sein.

Insofern weist die Server-Ankündigung weit über den Tag hinaus. Sicherlich ist es richtig, daß das Unternehmen mit seinen leistungsstarken Servern auch ein Signal am Markt setzen möchte: Insbesondere die T-Modelle mit ihrer komfortablen Transaktionsumgebung könnten VM/VSE-Anwendern einen zweiten Blick wert sein und IBMs CMOS-Mainframes Marktanteile kosten. Die EPS-Cluster-Maschinen andererseits dürften Big Blues massiv-parallele SP-Systeme aufs Korn nehmen. Bedenkenswerte Optionen also, die HP für den Markt der kommerziellen DV bereithält.

Trotzdem muß die Frage gestellt werden, was die Zukunft nach PA-RISC bringen wird. Merced, verspricht HP, wird natürlich abwärtskompatibel sein zu allen HP-CPUs der Vergangenheit. Verständlicherweise argwöhnt Konkurrent Sun Microsystems aber bereits heute, HP-Anwender würden beim Wechsel auf Merced ähnliche Anlaufprobleme bekommen wie Suns Kunden etwa beim Umstieg auf die Ultrasparc-Architektur.

Die Migration der Business Server auf die 64-Bit-Architektur zum jetzigen Zeitpunkt scheint denn auch - nicht nur - eine psychologische Maßnahme.