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13.02.1976

Publicity by Optimismus

13.02.1976

Roy Pope, Werbeleiter bei Singer Instrumentation, handelte sich Kritik aus eigenen Reihen ein: Er hatte in der amerikanischen Fachzeitschtrift "lndustrial Marketing" erläutert, wie man seiner Ansicht nach mit wenig Geld in überseeischen Provinzen effektvoll für Publicity sorgt. Dabei vertrat er die Ansicht, daß Redakteure außerhalb der USA meistens gut Englisch lesen können und Pressemitteilungen genauso gut wie Fachübersetzer in ihre eigene Sprache übertragen. Deswegen spart sich Roy Pope den Übersetzungsaufwand. Alain G. Daste, Marketing Communications Manager von Data General Europe in Paris protestierte leser-brieflich: "Ich glaube, Mister Pope hat keinerlei internationale Erfahrung. Wer seinen Ratschlägen folgt, wird nicht nur Pannen erleben. Eine solche 'Show of unprofessionalism' kann darüber hinaus dem Ruf aller im Ausland tätigen US-Unternehmen schaden."

Wenn's nur um die Pressemitteilungen ginge, könnte man sich ja noch darauf hinausreden, daß die Journalisten von Berufs wegen nach Neuheiten suchen müssen und im Zweifelsfall eben übersetzen statt auf die Information zu verzichten. Aber solche Sünden werden ja vor allem im DV-Bereich auch gegenüber den Kunden und Interessenten begangen, die Einzelheiten über US-Erzeugnisse oftmals nur englischen UnterIagen entnehmen können. Wo der Marketing-Plan nur Multis und europäische Töchter von US-Unternehmen als Kunden vorsieht, mag das ja hingehen. Wo aber breitere Kreise angesprochen werden sollen, erweist, sich solche Sparsamkeit als Denkfehler.